Modulname |
Fit für heterogene Klassen durch szenarioorientiertes Lernen |
Gebiet |
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Profil |
Profil Lehramt
Profil Praxis
Profil Freie Studien
Profil Wissensvermittlung
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CPs |
5 CP |
Campus |
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Voraussetzungen |
Das Modul eignet sich für Studierende aller Fächer ab dem dritten Fachsemester B.A. Des Weiteren empfehlen wir den erfolgreichen Abschluss des DSSZ-Moduls. |
Besonderheiten |
TN-Plätze 20 TeilnehmerInnen Termin der 1. Sitzung Voraussichtlich 15.04.2025 Anmeldung Zuteilungsverfahren in eCampus auf Veranstaltungsebene Anmeldezeitraum: 01.02.2025 bis 09.04.2025 Abmeldungen sind jederzeit über die Dozentin oder das Sekretariat Sprachbildung und Mehrsprachigkeit ( sprachbildung@rub.de ) möglich Zusammensetzung der Endnote Die Modulnote selbst setzt sich zusammen aus: - Regelmäßige und aktive Teilnahme an den Seminarsitzungen - Lektüreaufgaben - Materialerprobungen - Der Bearbeitung einem Problemlöseszenarios aus einem der Heterogenitätsdimensionen Prüfungstermin Im Seminar |
Blockseminar |
Ja |
Vorkenntnisse |
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Veranstaltungszeit |
Dienstag 10:00 - 14:00 |
Dozenten |
Lisa Berkel-Otto |
Arbeitsaufwand |
Die Präsenzzeit beträgt insgesamt mindestens vier zweistündige Einzelsitzungen plus mindestens vier jeweils vierstündige Blocksitzungen, die jeweils durch Lektüre und Aufgabenbearbeitungen vor- und nachzubereiten sind. Zusätzlich arbeiten die Studierenden ca. 40 Stunden in Gruppen, wobei sie gecoacht werden, und bearbeiten individuell die als Leistungsnachweis notwendigen Aufgabenstellungen. |
Literatur |
Beispiellektüre Stander-Dulisch, Judith/ Berkel-Otto, Lisa u.a. (2019): Angehende Lehrkräfte für religiöse und kulturelle Vielfalt sensibilisieren. In: Stifterverband (Hrsg.): Lehrkräftebildung für die Schule der Vielfalt. Eine Handreichung des Netzwerks Stark durch Diversität. Essen: Edition Stifterverband. S. 44-53. Online verfügbar unter:https://www.stifterverband.org/medien/lehrkraeftebildung-fuer-die-schule-der-vielfalt. |
Modulteil |
[050589] Fit für heterogene Klassen durch szenarioorientiertes Lernen - SS 2025 |
Modultyp |
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Modulanbieter |
Fakultät für Philologie, III. Germanistisches Institut |
Inhalt |
Termine (asynchron und synchron): 2-wöchentlich ab dem 15.04.2025 Einzel- und Blocksitzungen Im Zuge von Migrations- und Fluchtbewegungen zeigen sich in der Gesellschaft und hier insbesondere im schulischen Bereich und mit Blick auf heterogene Lerngruppen unterschiedliche Herausforderungen. Um auftretende Konflikte, die im Rahmen bekannter Heterogenitätsdimensionen (Religion, Sprache, Gender etc.) entstehen können, anzunehmen und auszuhalten, zu codieren, zu lösen oder sogar zu vermeiden und die eigene Rolle als Lehrkraft zu reflektieren, werden Informationen, Wissen und ein Pool von Handlungsmöglichkeiten sowie eine handlungsorientierte Vorbereitung benötigt. Eine Sensibilisierung für Vielfalt erscheint dabei unverzichtbar. Ziel des Moduls ist es demnach, Studierende auf praktische und reale Handlungssituationen im späteren Berufsalltag vorzubereiten, somit Handlungskompetenz anzubahnen und für Vielfalt zu sensibilisieren. Dafür wird die Methode der Szenarioorientierung genutzt, d. h. authentische Fälle aus der schulischen Praxis (z. B. Sprachverbote auf Schulhöfen) werden anhand von Videovignetten und Fallanalysen bearbeitet. Das Modul ist in zwei Teile aufgegliedert. Im ersten Teil, dem Theorieteil, werden Grundlagenkenntnisse zu verschiedenen Heterogenitätsdimensionen vermittelt. Der zweite Teil, der Praxisteil, besteht aus anwendungsorientierten Fallanalysen, dem Einsatz von Videovignetten sowie Gesprächssimulationen auf Basis des szenarioorientierten Lernens. Im Theorieteil ermöglichen Expert*innenbeiträge unterschiedlicher Fachgebiete (Religionswissenschaften (insb. Islamwissenschaften), Kulturstudien, Gender Studies etc.) einen multiperspektivischen Blickwinkel auf heterogene Lerner*innengruppen einnehmen zu können. Im Praxisteil werden echte Gesprächssimulationen (bspw. zu Konfliktfällen) mit den Studierenden durchgeführt. Das Modul findet in Form von Einzel- und Blocksitzungen synchron und asynchron statt und beinhaltet neben vor- und nachbereitender Lektüre und einzelnen praxisorientierten Aufgaben die Bearbeitung eines selbst gewählten Themas in Gruppenarbeit. Das Ergebnis wird abschließend der Gesamtgruppe vorgestellt . |
Lernziele |
Die Studierenden sind sensibilisiert für verschiedene Heterogenitätsdimensionen (Sprache, Kultur, Gender etc.) betreffende Herausforderungen in heterogenen Klassen. sehen Heterogenität als Normalfall an. verfügen über Grundlagenwissen über verschiedene Heterogenitätsdimensionen, um Stereotype in Sprache und Sprachvermittlung zu erkennen und aufzubrechen. erlangen ein Verständnis für authentische Fälle im Klassenzimmer. lernen Fallanalysen zu decodieren. haben Einblicke in Möglichkeiten und Grenzen des szenarioorientierten Lernens. |