Modulname |
WUG-Volunteering im Kontext von Sozial- und Kulturtheorie |
Gebiet |
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Profil |
Profil Freie Studien
Profil Praxis
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CPs |
5 CP |
Campus |
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Voraussetzungen |
Studierende können an dem Modul nur teilnehmen, wenn der erste Teil die Vorlesung "Einführung in die Sozial- und Kulturtheorie: Positionen und Entwicklungen im 20. und 21. Jahrhundert" nicht teil des Fachcurriculums ist. Studierende müssen sich als Volunteer für die World University Games registriert haben, damit Sie an dem Modul teilnehmen können. Bei der Volunteer-Anmeldung ist die RUB anzugeben und es muss eine Meldung im Optionalbereich erfolgen: https://optio.ruhr-uni-bochum.de/index.php/beitrag-rhine-ruhr- 2025-fisu-world-university-games/. |
Besonderheiten |
TN-Plätze: 10/155 Termine: Teil 1: Mi 10.00-12.00 Uhr, UFO 0/10, Termin der ersten Sitzung: 09.04.2025 Teil 2: Teilnahme als Volunteer an den FISU World University Games vom 16.07.2025 - 27.07.2025 im Umfang von 4-12 Tagen. Anmeldung: 17.03.-04.04.2025 unter Angabe der Matrikelnummer per E-Mail bei Frau Bienert: Inga.Bienert+ecampus@rub.de Bei der Volunteer-Anmeldung ist die RUB anzugeben und es muss eine Meldung im Optionalbereich erfolgen: https://optio.ruhr-uni-bochum.de/index.php/beitrag-rhine-ruhr- 2025-fisu-world-university-games/. Zusammensetzung der Endnote: Die Vorlesung wird mit einer einstündigen, benoteten Klausur abgeschlossen. Diese Note ist die Modulnote. Prüfungstermin: • Die Klausur wird am 16.05.2025 geschrieben • Im Anschluss an die Veranstaltung erfolgt die Dokumentation in Form eines dreibis fünfseitigen Berichts über die Tätigkeit und Erfahrungen bei den World University Games unter Berücksichtigung kommunaler Aspekte. Der Bericht muss spätestens acht Wochen nach Abschluss der World University Games eingereicht werden. |
Blockseminar |
Nein |
Vorkenntnisse |
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Veranstaltungszeit |
Mittwoch 10:00 - 12:00 |
Dozenten |
Jürgen Straub |
Arbeitsaufwand |
Regelmäßige Teilnahme, Vor- und Nachbereitung, Klausur Volunteering im Umfang von 4-12 Tagen und abschließende Dokumentation (drei-bis fünfseitiger Bericht je nach Länge der Volunteer-Tätigkeit: 4-6 Tage-Tätigkeit = 5 Seiten Bericht; 7-9 Tage-Tätigkeit = 4 Seiten Bericht; 10-12 Tage-Tätigkeit = 3 Seiten Bericht) |
Literatur |
1 Hofmann, M.L., Korta, T.F., Niekisch, S. (Hg.) (2004, 2006): Culture Club - Klassiker der Kulturtheorie. Bd. I und II. Frankfurt a.M.: Suhrkamp. 2 Joas, H. & Knöbl, W. (2004): Sozialtheorie. Zwanzig einführende Vorlesungen. Frankfurt: Suhrkamp. 3 Kaesler, D. (1999) (Hg.): Klassiker der Soziologie. Band 2: Von Talcott Parsons bis Pierre Bourdieu. München: Beck. 4 Reckwitz, A. (2000): Die Transformation der Kulturtheorien. Zur Entwicklung eines Theorieprogramms. Weilerswist: Velbrück (Studienausgabe 2006). 5 Straub, J. (2022). Verstehendes Erklären. Sprache, Bilder und Personen in der Methodologie einer relationalen Hermeneutik. Schriften zu einer handlungstheoretischen Kulturpsychologie. Gießen: Psychosozial-Verlag. 6 Straub, J. (2021). Psychologie als interpretative Sozial- und Kulturwissenschaft. Menschenbild, Wissenschaftsverständnis und theoretische Programmatik (2 Teilbände). Gießen: Psychosozial-Verlag. Hinweis: Zum Kennenlernen einzelner Autoren und ihrer Ansätze bieten sich z. B. viele der bei Junius oder Campus erschienenen Einführungen an. |
Modulteil |
[080015] V Einführung in die Sozial- und Kulturtheorie: Positionen und Entwicklungen im 20. und 21. Jahrhundert (SozThe, Teil I) - SS 2025, [430004] Volunteering bei den FISU World University Games - SS 2025 |
Modultyp |
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Modulanbieter |
Fakultät für Sozialwissenschaft |
Inhalt |
Teil 1: Einführung in die Sozial- und Kulturtheorie: Positionen und Entwicklungen im 20. und 21. Jahrhundert (Vorlesung, 080015), Di 12.00-14.00 Uhr, HGD 20 Teil 2: Volunteering bei den FISU World University Games Teil 1: Nach einer ans Thema heranführenden Vorlesung über die vielschichtige Frage, was denn "Theorien" eigentlich sind, wozu wir sie brauchen und wie wir sie - zumal in sozial- und kulturwissenschaftlichen Kontexten - in methodisch kontrollierter Weise bilden und prüfen, werden ausgewählte Sozial- und Kulturtheorien vor allem aus jüngerer Zeit vorgestellt (obwohl auch manche Klassiker berücksichtigt werden). Die Unterscheidung zwischen Sozial- und Kulturtheorien wird dabei eher als eine akzentuierende, denn als eine logisch disjunkte Abgrenzung zweier Theoriegruppen aufgefasst. Die elementaren Vorlesungen sind nicht chronologisch aufgebaut, sondern nach sachlichen Gesichtspunkten geordnet oder an einzelnen AutorInnen und ihren Ansätzen orientiert. Die Studierenden werden auf diese Weise z.B. mit zentralen Prinzipien und konkreten Varianten der Handlungs- und Interaktionstheorie oder mit wichtigen Theorien der personalen und der kollektiven Identität vertraut gemacht. Der Symbolische Interaktionismus und die Ethnomethodologie, Strömungen aus dem Feld der Hermeneutik und der Psychoanalyse, des Poststrukturalismus und der Postmoderne oder auch des Feminismus werden ebenso vorgestellt wie ausgewählte Aspekte des Denkens von Jürgen Habermas, Pierre Bourdieu, Michel Foucault, Bruno Latour, Jessica Benjamin und Judith Butler, Charles Taylor oder Paul Ricoeur oder Alfred Lorenzer. Die Auswahl der behandelten Strömungen und Ansätze vermeidet Überschneidungen mit Theorievorlesungen aus der Sektion für Soziologie ebenso wie Angebote aus dem Bereich der Sozial- und Kulturanthropologie und Sozial- und Kulturpsychologie. Die Vorlesungen haben einführenden Charakter. Für Erstsemester ohne Vorbildung bzw. ausgeprägtes Interesse an Theorien ist diese Veranstaltung aus dem Aufbaumodul Sozialtheorie dennoch (eher) nicht geeignet. Teil 2: Im zweiten Modulteil absolvieren die Studierenden ein vier- bis 12tägiges Volunteering bei den FISU World University Games, um einen Einblick hinter die Kulissen eines Großevents zu erhalten und diesen auch im Kontext der Sozial- und Kulturtheorie zu betrachten. |
Lernziele |
Die Studierenden besitzen Grundkenntnisse über wichtige Sozial- und Kulturtheorien (insbesondere aus den Disziplinen Soziologie, Ethnologie, Psychologie / Psychoanalyse, Philosophie), sie können Beziehungen zwischen Theorien aus verschiedenen disziplinären Ansätzen herstellen und erkennen inter- und transdisziplinäre Zusammenhänge und können selbst entsprechende Perspektiven einnehmen. Sie sind in der Lage, diese Kenntnisse im Rahmen des Volunteerings abzurufen und können Einblicke in die Umsetzung des theoretischen Wissens in die Praxis kennenlernen. Die Studierenden sind in der Lage, diesen Aspekt m Rahmen eines drei-bis fünfseitigen Abschlussberichts zu berücksichtigen. |