Modul: Praxismodul Diversität und Gender

Modulname Praxismodul Diversität und Gender
Gebiet
Profil Profil Freie Studien Profil Praxis Profil Lehramt Profil Wissensvermittlung Profil Zukunft
CPs 5 CP
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Voraussetzungen Der vorherige erfolgreiche Abschluss des Moduls „Einführung in Diversität und Gender: Perspektiven, Theorien und Praxen ist wünschenswert. Erwartet wird die Bereitschaft zur kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Machtverhältnissen sowie Interesse an interdisziplinärem Arbeiten. Studierende aller Fachrichtungen sind ausdrücklich eingeladen, das Modul zu belegen. Es wird empfohlen, vor der Teilnahme an der jeweiligen Universität eine individuelle Beratung zu den gewünschten Praxisstellen wahrzunehmen.
Besonderheiten TN-Plätze: 15/45 für den Optionalbereich Termin der ersten Sitzung: 09.02.2026, 9-17 Uhr, GD 03/141 Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt für RUB-Studierende über eCampus über die Veranstaltung des Gender_Wissen in der Praxis - Tags (ist mit diesem Modul verlinkt). Wählen Sie die Veranstaltung aus zu deren Termin Sie teilnehmen möchten. Zur weiteren Planung Ihres Praktikums wenden Sie sich bitte an Dr. Hilde Hoffmann (hilde.hoffmann@rub.de) und Fotini Kouneli (fotini.kouneli@rub.de). Zusammensetzung der Endnote: Es wird keine Note vergeben. Prüfungsleistung: Reflexionsbericht um Umfang von 8-10 Seiten. Prüfungstermin: Die Abgabe des Reflexionsberichtes hat bis zum 30.09.2026 zu erfolgen.
Blockseminar Ja
Vorkenntnisse Der vorherige erfolgreiche Abschluss des Moduls „Einführung in Diversität und Gender: Perspektiven, Theorien und Praxen ist wünschenswert. Erwartet wird die Bereitschaft zur kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Machtverhältnissen sowie Interesse an interdisziplinärem Arbeiten. Studierende aller Fachrichtungen sind ausdrücklich eingeladen, das Modul zu belegen. Es wird empfohlen, vor der Teilnahme an der jeweiligen Universität eine individuelle Beratung zu den gewünschten Praxisstellen wahrzunehmen.
Veranstaltungszeit Montag 09:00 - 17:00
Dozenten Hilde Hoffmann, Maximiliane Brand
Arbeitsaufwand Aktive Teilnahme an dem Gender_Wissen in der Praxis Tag, Praxistätigkeit im Umfang von 100 Stunden, Verfassen des Reflexionsberichtes, Aktive Teilnahme am Abschlussworkshop
Literatur Gephart, Hella/Kosuch, Renate (Hrsg.): GenderWissen – GenderNutzen für die Praxis der Sozialen Arbeit. Essen: Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW, 2015. Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW (2015): GenderWissen – GenderNutzen für die Praxis der Sozialen Arbeit. Online verfügbar unter https://www.netzwerk-fgf.nrw.de/fileadmin/media/mediafgf/download/publikationen/Studie-21_Netzwerk- FGF_GenderNutzen_GenderWissen.pdf (abgerufen am 11.12.2025). Foroutan, Naika, et al., Herausgeber. Postmigrantische Perspektiven: Ordnungssysteme, Repräsentationen, Kritik. Campus Verlag, 2018. Scherr, Albert, Aladin El-Mafaalani, and Gökçen Yüksel, eds. Handbuch Diskriminierung. Wiesbaden: Springer VS, 2017. Mittertrainer, Mina, Kerstin Oldemeier, und Barbara Thiessen, Herausgeber. Diversität und Diskriminierung: Analysen und Konzepte. Springer VS, 2023. https://doi.org/10.1007/978-3-658-40316-4 (abgerufen am 12.12.2025).
Modulteil [430008] Praktikum Zertifikat Diversität und Gender - SS 2026, [430009] Abschlussworkshop zum Praktikum an der TU Dortmund - SS 2026, [080756] GenderWissen in der Praxis - SS 2026
Modultyp
Modulanbieter
Inhalt Teil 1: Gender_Wissen in der Praxis, 09.02.2026, 9-17 Uhr, GD 03/141, WS 2025/26 oder 27.07.2026, 9-17 Uhr, GD 03/141 Teil 2: Praktikum / Praxisphase im Umfang von 100 Stunden, Zeitraum und Praxispartner individuell, SoSe 2026 Teil 3: Abschlussworkshop an der TU Dortmund, Termin: 22.09.2026, 15-19 Uhr, Raum tba, SoSe 26 Das Modul ermöglicht einen individualisierten Kompetenzerwerb, stärkt den Austausch zwischen wissenschaftlicher Theorie und gesellschaftlicher Praxis. Inhaltliche Beschreibung Teil 1: Der Gender_Wissen in der Praxis-Tag ermöglicht es den Studierenden mit Vertreter*innen aus unterschiedlichen Berufsfeldern, möglichen Praxispartner*innen und ehemaligen Studierenden der Gender Studies in Kontakt zu treten. Im Zentrum stehen dabei folgende Fragen: Was ist Genderwissen und wie wird es in der beruflichen Praxis umgesetzt? Welche beruflichen Chancen ergeben sich für Absolvent*innen mit Genderwissen? Wie können Berufsfelder durch das Einbringen von Genderkompetenzen verändert werden? So können die Studierenden in der Auseinandersetzung mit diesen Fragen in Kombination mit den möglichen Einsatzfeldern der Praxisphase ihr gewünschtes Praktikumsfeld identifizieren und kommen bereits mit möglichen Praxispartner*innen in Kontakt. Inhaltliche Beschreibung Teil 2: Das Praktikum dient der vertiefenden Auseinandersetzung mit Diversität, Gender, Machtverhältnissen und gesellschaftlicher Ungleichheit in konkreten Handlungsfeldern. Im Zentrum steht die Verbindung von theoretischer Reflexion und praktischer Erfahrung. Studierende sollen gesellschaftliche Wissens- und Handlungspraxen beobachten, analysieren und im Licht der im Kontext des Zertifikats erarbeiteten Perspektiven reflektieren. Das Praktikum findet bei einer Partnerinstitution statt, hat einen Umfang von 100 Stunden und wird dokumentiert. Mögliche Praktikumspartner*innen sind: NGOs, Bildungs- oder Kultureinrichtungen, Sozialeinrichtungen, Kommunalverwaltung, Vereine, Initiativen oder Projekte mit Diversitäts- und/oder Gender-Bezug. Inhaltliche Beschreibung Teil 3: Die Reflexion der Praxisphase erfolgt in Form eines Reflexionsberichtes, in welchem die Studierenden Ihre Praxisphase reflektieren und erläutern, wie die Theorie aus dem Basismodul „Einführung in Diversität und Gender: Perspektiven, Theorien und Praxen“ sich mit der Praxis verknüpft hat. Dies dient in Verbindung mit dem Abschlussworkshop an der TU Dortmund dazu, die erkannten institutionellen Dynamiken zu benennen, die eigene Rolle in diesem Prozess einzuordnen und so Handlungspositionen schärfen zu können. Zugleich werden wechselseitige Lernprozesse zwischen Hochschule und Praxis gefördert. Die Studierenden haben bei dem Abschlussworkshop außerdem die Möglichkeit sich über die individuellen Erfahrungen in der Praxisphase auszutauschen.
Lernziele Die Absolvent*innen des Praxismoduls - transferieren theoretische Konzepte aus Modul 1 auf konkrete Praxisbeobachtungen und analysieren, wie sich machtkritische Perspektiven auf gesellschaftliche Differenzlinien im beruflichen Alltag wiederfinden, reproduzieren oder verschieben - setzen sich kritisch mit dem Verhältnis von wissenschaftlichem, institutionellem und erfahrungsbasiertem Wissen auseinander und reflektieren die Bedeutung situierten Wissens im Kontext professionellen Handelns - analysieren strukturelle Ausschlüsse, Aushandlungsprozesse und institutionelle Dynamiken im jeweiligen Praxisfeld und entwickeln erste diskriminierungskritische Handlungsoptionen - setzen sich mit ihrer eigenen gesellschaftlichen Position im Kontext struktureller Ungleichheiten auseinander und reflektieren, wie diese ihr Wahrnehmen, Handeln und ihre Rolle im Praxisfeld prägt