Modul: zwischen Cuteness und Widerstand: Ästhetiken des Textilen in der Gegenwartskunst

Modulname zwischen Cuteness und Widerstand: Ästhetiken des Textilen in der Gegenwartskunst
Gebiet Gebiet 4
Profil Profil Praxis Profil Freie Studien
CPs 5 CP
Campus Hier geht es zum Vorlesungsverzeichnis
Voraussetzungen Der Kurs richtet sich an Personen mit und ohne Vorkenntnisse. Alle benötigten Kenntnisse werden aufbauend im Seminar sowie in praktischen Übungen gemeinsam erarbeitet.
Besonderheiten TN-Plätze: 25 Teilnehmer*innen Termin 1. Sitzung: Mittwoch, 22.04.2026, 11:00-14:00 Uhr, MZ 0/18 (Atelier) Anmeldung: Bitte melden Sie sich in eCampus über das Modul an. Suchen Sie über die Suchfunktion in eCampus im SoSe 2026 nach dem Modultitel. Anwesenheit in der ersten Sitzung ist unbedingt erforderlich für die Kursteilnahme. Bei unentschuldigtem Fehlen bzw. unentschuldigter Verspätung verfällt ggf. der Teilnehmer*innenplatz. Eine Abmeldung während des Semesters ist immer über den Dozenten / die Dozentin bzw. den / die Modulbeauftragte/n möglich. Studierenden, die im Laufe des Semesters nicht länger das Modul besuchen (resp. die Fehlzeiten überschritten haben), muss in Campus ein "nicht bestanden" eingetragen werden. S tudierende können mehrere Module des MZ belegen und CP für den Optionalbereich erwerben, wenn die Module sich deutlich unterscheiden, da zwar einige allgemeine Lernziele weitgehend identisch sind, aber jedes Modul spezialisierte Lernziele und Kompetenzen vermittelt, die einen deutlich größeren Umfang einnehmen. Die Studierenden werden jedoch ermutigt, verschiedene künstlerisch-praktische Seminare zu besuchen, um unterschiedliche künstlerische Techniken kennenzulernen. Bitte wenden Sie sich ggf. vor dem Modulbesuch an Denise.Winter@rub.de, um zu klären, ob für Sie die Voraussetzungen zum CP-Erwerb gegeben sind. Zusammensetzung der Endnote: Aktive Mitarbeit im Seminar, Besprechung der eigenen (Zwischen-) Ergebnisse und die der anderen Seminarteilnehmenden (1/3), Handout und Präsentation einer künstlerischen Technik/Position oder eines „Inputs“ mit Übung (1/3) sowie aktive Beteiligung an der Planung und Durchführung der Abschlusspräsentation (1/3). Prüfungstermin: Termin der Abschlusspräsentation: Rundgang am Samstag, 18.07.2026, 12-16 Uhr Denise Winter (Modulbeauftragte) Musisches Zentrum Ruhr-Universität Bochum Universitätsstraße 150 44780 Bochum Fon: +49(0)234-32-27725 Email: denise.winter@rub.de
Blockseminar Nein
Vorkenntnisse
Veranstaltungszeit Mittwoch 12:30 - 14:00, Samstag 12:00 - 16:00, Mittwoch 11:00 - 12:30
Dozenten Denise Winter
Arbeitsaufwand 50h Präsenzzeit, 100h Eigenarbeitszeit
Literatur Während des Kurses werden ausgewählte Texte und Literaturempfehlungen zur Verfügung gestellt.
Modulteil [230028] zwischen Cuteness und Widerstand: Ästhetiken des Textilen in der Gegenwartskunst praktische Übungen, künstlerische Experimente im Atelier - SS 2026, [230027] zwischen Cuteness und Widerstand: Ästhetiken des Textilen in der Gegenwartskunst Kennenlernen von Texten und Kunstwerken zum Seminarthema. - SS 2026
Modultyp
Modulanbieter Zentrale Betriebseinheiten, Musisches Zentrum
Inhalt Teil 1: zwischen Cuteness und Widerstand: Ästhetiken des Textilen in der Gegenwartskunst Kennenlernen von Texten und Kunstwerken zum Seminarthema. Jeweils Mittwoch 11:00 – 12:30 Uhr, Raum MZ 0/18 (MZ-Atelier) Teil 2: zwischen Cuteness und Widerstand: Ästhetiken des Textilen in der Gegenwartskunst praktische Übungen, künstlerische Experimente im Atelier Jeweils Mittwoch 12:30 – 14:00 Uhr, Raum MZ 0/18 (MZ-Atelier) Abschlusspräsentation: Rundgang am Samstag, 18.07.2026, 12-16 Uhr Das experimentelle, praxisorientierte Seminar widmet sich den ästhetischen Möglichkeiten textiler Materialien und verbindet theoretische Impulse mit eigener künstlerischer Materialarbeit. Die Studierenden erproben textile Verfahren wie Nähen, Sticken, Collagieren und Reparieren und untersuchen, wie Stoff, Wolle oder Garn als Medium ästhetische, politische, affektive und kulturelle Räume eröffnet. Im Zentrum stehen feministische Perspektiven auf Handarbeit, queere Materialitäten, Cuteness als ambivalente Ästhetik der Softness sowie Kitsch als überhöhtes, sentimentales und oft abgewertetes ästhetisches Feld. Die Teilnehmenden nähern sich spielerisch und kritisch zugleich der Frage, wie „zu viel“, „zu süß“ oder „zu bunt“ in künstlerische Kraft verwandelt werden kann, um Normen zu stören oder neue Sensibilitäten zu erzeugen. Mit Stoffresten, Garnen, Glitzer, dekorativen Elementen und farbigen Materialien entstehen textile Objekte, Collagen, Soft Sculptures und Installationen, die am Ende des Seminars in einer fachübergreifenden Ausstellung im Foyer des Musischen Zentrums präsentiert und reflektiert werden. (Teil 1) Neben der praktischen Arbeit reflektieren wir kulturelle Bedeutungen von Kitsch, Cute Culture und Pop-Ästhetiken und hinterfragen klassische Hierarchien von „hoher“ und „angewandter“ Kunst. (Teil 2) Das Seminar ist offen für alle Erfahrungsstufen und lädt dazu ein, lustvoll, humorvoll und mutig künstlerisch zu experimentieren. Vorerfahrung wie Nähen (mit oder ohne Maschine) oder Häkeln sind nicht notwendig. Materialien (Reste) sollten bereits gesammelt und zum ersten Treffen mitgebracht werden. Teil 1 und Teil 2 müssen kombiniert und können nicht einzeln belegt werden. Beide Teile werden miteinander verschränkt gelehrt. Dieses Modul kann als "Modul 1: Basismodul - künstlerische Praxis" für das Zertifikat „Kunst Kultur Ästhetik“ anerkannt werden. Infos hier: https://optio.ruhr-uni-bochum.de/index.php/zertifikat-kunst-kultur-aesthetik/
Lernziele Kennenlernen verschiedener Methoden künstlerischer Praxis sowie das Experimentieren mit neuen künstlerischen Ausdrucksformen und das Herstellen einer eigenen künstlerischen Arbeit. Theorie und Praxis. Abschlusspräsentation in Form einer Ausstellung. - Erlernen und experimentell Anwenden grundlegender textiler Techniken - Entwickeln eigener Stoffarbeiten, die ästhetische, politische oder persönliche Fragestellungen bündeln. - Kitsch als ästhetische Kategorie analysieren und künstlerisch nutzen. - mutig farbige, überladene oder niedliche Formen gestalten und dabei eigene Ausdrucksweisen entwickeln. - zwischen Kunst, Design, Popkultur und Alltagsästhetiken vermitteln. - eigene gestalterische Prozess dokumentieren, präsentieren und reflektieren.