| Modulname | Fit für heterogene Klassen durch szenarioorientiertes Lernen |
|---|---|
| Gebiet | |
| Profil | Profil Lehramt Profil Praxis Profil Freie Studien Profil Wissensvermittlung |
| CPs | 5 CP |
| Campus | Hier geht es zum Vorlesungsverzeichnis |
| Voraussetzungen | Das Modul eignet sich für Studierende aller Fächer ab dem dritten Fachsemester B.A. Des Weiteren empfehlen wir den erfolgreichen Abschluss des DSSZ-Moduls. |
| Besonderheiten | TN-Plätze 20 TeilnehmerInnen Termin der 1. Sitzung donnerstags, 16.04.2026, 10-14 Uhr, Raum wird noch bekannt gegeben Anmeldung Zuteilungsverfahren in eCampus auf Veranstaltungsebene Abmeldungen sind jederzeit über die Dozentin oder das Sekretariat Sprachbildung und Mehrsprachigkeit ( sprachbildung@rub.de ) möglich Zusammensetzung der Endnote Die Modulnote selbst setzt sich zusammen aus: - Regelmäßige und aktive Teilnahme an den Seminarsitzungen - Lektüreaufgaben - Materialerprobungen - Teilnahme an der Simulationssitzung - Der Bearbeitung einem Fallszenarios aus einer der Heterogenitätsdimensionen Prüfungstermin Die Prüfungsleistung wird studienbegleitend im Seminar erbracht. |
| Blockseminar | Ja |
| Vorkenntnisse | |
| Veranstaltungszeit | Donnerstag 10:00 - 14:00 |
| Dozenten | Lisa Berkel-Otto |
| Arbeitsaufwand | Die Präsenzzeit beträgt insgesamt mindestens zwei zweistündige Einzelsitzungen plus mindestens sechs jeweils vierstündige Blocksitzungen, die jeweils durch Lektüre und Aufgabenbearbeitungen vor- und nachzubereiten sind. |
| Literatur | Beispiellektüre Berkel-Otto, L. (2024). Simulationen im lehrkräftebildenden Modul „Fit für Heterogenität durch szenarioorientiertes Lernen “: Ein Theorie-Praxis-verzahnendes Konzept zum Kompetenzaufbau in der DaZKom-Facette" Umgang mit Heterogenität". Herausforderung Lehrer* innenbildung-Zeitschrift zur Konzeption, Gestaltung und Diskussion (HLZ) , 7 (2), 32-46. https://doi.org/10.11576/hlz-5376 |
| Modulteil | [050597] Fit für heterogene Klassen durch szenarioorientiertes Lernen - SS 2026 |
| Modultyp | |
| Modulanbieter | Fakultät für Philologie, III. Germanistisches Institut |
| Inhalt | Das Seminar findet teilweise asynchron, teilweise in Präsenz vor Ort statt. Die genauen Termine werden schnellst möglichst bekannt gegeben. Starttermin, Donnerstag 16.04.2026, 10-14 Uhr (Raum wird noch bekannt gegeben) Im Zuge von Migrations- und Fluchtbewegungen zeigen sich in der Gesellschaft und hier insbesondere im schulischen Bereich und mit Blick auf heterogene Lerngruppen unterschiedliche Herausforderungen. Um auftretende Konflikte, die im Rahmen bekannter Heterogenitätsdimensionen (Religion, Sprache, Gender etc.) entstehen können, anzunehmen und auszuhalten, zu codieren, zu lösen oder sogar zu vermeiden und die eigene Rolle als Lehrkraft zu reflektieren, werden Informationen, Wissen und ein Pool von Handlungsmöglichkeiten sowie eine handlungsorientierte Vorbereitung benötigt. Eine Sensibilisierung für Vielfalt erscheint dabei unverzichtbar. Ziel des Moduls ist es demnach, Studierende auf praktische und reale Handlungssituationen im späteren Berufsalltag vorzubereiten, somit Handlungskompetenz anzubahnen und für Vielfalt zu sensibilisieren. Dafür wird die Methode der Szenarioorientierung genutzt, d. h. authentische Fälle aus der schulischen Praxis (z. B. Sprachverbote auf Schulhöfen) werden anhand von Videovignetten und Fallanalysen bearbeitet. Das Modul ist in zwei Teile aufgegliedert. Im ersten Teil, dem Theorieteil, werden Grundlagenkenntnisse zu verschiedenen Heterogenitätsdimensionen vermittelt. Der zweite Teil, der Praxisteil, besteht aus anwendungsorientierten Fallanalysen, dem Einsatz von Videovignetten sowie Gesprächssimulationen auf Basis des szenarioorientierten Lernens. Im Theorieteil ermöglichen Expert*innenbeiträge unterschiedlicher Fachgebiete (Religionswissenschaften (insb. Islamwissenschaften), Kulturstudien, Gender Studies etc.) einen multiperspektivischen Blickwinkel auf heterogene Lerner*innengruppen einnehmen zu können. Im Praxisteil werden echte Gesprächssimulationen (bspw. zu Konfliktfällen) mit den Studierenden durchgeführt. |
| Lernziele | Die Studierenden sind sensibilisiert für verschiedene Heterogenitätsdimensionen (Sprache, Kultur, Gender etc.) betreffende Herausforderungen in heterogenen Klassen. sehen Heterogenität als Normalfall an. verfügen über Grundlagenwissen über verschiedene Heterogenitätsdimensionen, um Stereotype in Sprache und Sprachvermittlung zu erkennen und aufzubrechen. erlangen ein Verständnis für authentische Fälle im Klassenzimmer. lernen Fallanalysen zu decodieren. haben Einblicke in Möglichkeiten und Grenzen des szenarioorientierten Lernens. |