Modul: Interkulturelle Kompetenz im Berufsalltag

Modulname Interkulturelle Kompetenz im Berufsalltag
Gebiet
Profil Profil Lehramt Profil Praxis Profil International Profil Freie Studien Profil Wissensvermittlung
CPs 5 CP
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Voraussetzungen Das Modul eignet sich für alle interessierten Studierenden in jedem Studienjahr der Bachelor-Phase, die später im beruflichen Alltag mit Menschen aus dem islamischen und arabischen Kulturkreis in Kontakt kommen, insbesondere für die, die in pädagogischen, sozialen und erzieherischen Berufen arbeiten. Dieses Modul erfordert keine Vorkenntnisse.
Besonderheiten TN-Plätze: 25 für den Optionalbereich Datum der 1. Sitzung: verbindliche Vorbesprechung / erste Einführung: 31.08.2026, 9-15 Uhr
Blockseminar Ja
Vorkenntnisse
Veranstaltungszeit Montag 09:00 - 15:00, Dienstag 09:00 - 15:00, Mittwoch 09:00 - 15:00, Donnerstag 09:00 - 15:00, Freitag 09:00 - 15:00
Dozenten Ghada Saad-Heller
Arbeitsaufwand Regelmäßige aktive Teilnahme, Präsentationen, Gruppenarbeit (Rollenspiele, Analysen, etc.) Zusammensetzung der Endnote: Die Modulnote ergibt sich aus der Summe aller Leistungen.
Literatur Auernheimer, Georg (2010): Einführung in die interkulturelle Pädagogik. Hofstede, G. (2010). Kulturen vergleichen. Klett-Cotta. Trompenaars, F., & Hampden-Turner, C. (2012). Riding the Waves of Culture: Understanding Cultural Diversity in Business. McGraw-Hill Education. Thomas, A. (2006). Interkulturelle Kommunikation. Westdeutscher Verlag. Krüger-Potratzt, Marianne (2005): Interkulturelle Bildung. Eine Einführung. Rohe, Mathias (2016): Der Islam in Deutschland- Eine Bestandsaufnahme Weitere Literatur wird in der Veranstaltung bekannt gegeben.
Modulteil [080910] Vermittlung interkulturellen Wissens und Förderung interkultureller Sensibilität am Beispiel des islamischen und arabischen Kulturraumes - SS 2026, [080911] Simulation und Analyse von konfliktträchtigen Situationen im (Berufs)-Alltag - SS 2026
Modultyp
Modulanbieter Fakultät für Sozialwissenschaft
Inhalt Teil 1: Vermittlung interkulturellen Wissens und Förderung interkultureller Sensibilität am Beispiel des islamischen und arabischen Kulturraumes (Seminar), SoSe 2026 Teil 2: Simulation und Analyse von konfliktträchtigen Situationen im (Berufs)-Alltag (praktische Übung), SoSe 2026 Verbindliche Vorbesprechung / erste Einführung: 31.08.2026, 9-15 Uhr Teil I: 21. bis 25.09.2026, 9-15 Uhr Teil II: 28. bis 02.10.2026, 9-15 Uhr Alle Treffen finden im Raum GAFO 04/615 statt. Anmeldung: siehe unten Teil 1: Im ersten Teil erhalten die Studierenden einen Überblick über die Grundlagen der Kommunikation im interkulturellen Kontext. Die Schwerpunkte dieses Teils sind: Konstruktion von Identitäten, Entstehung von Kulturdimensionen, Erkennen der eigenen kulturellen Prägung etc. Des Weiteren werden Strategien für das Konfliktmanagement in der interkulturellen Interaktion und für die Herausforderungen im Umgang mit dem „Unbekannten“ vermittelt. Dies geschieht durch Simulationen, Kontext- Analysen sowie die Erprobung von potenziell konfliktträchtigen Situationen im beruflichen Alltag. Teil 2: Für nachhaltige Veränderungsprozesse und interkulturelle Kompetenz ist die Vermittlung von fundiertem interkulturellen Wissen von zentraler Bedeutung. Deshalb beschäftigt sich der zweite Teil des Moduls mit der islamischen Alltagskultur, Religion und der Glaubenslehre. In diesem Teil wird der Fokus auf den politischen und gesellschaftlichen Diskurs gelegt. Mediale Narrative wie z.B. die „Gewaltbereitschaft gegen Ungläubige“, „Intoleranz gegen Andersgläubige“, „Integrationsverweigerung“ und nicht zuletzt die „Frauenfeindlichkeit“ in muslimischen Gemeinschaften werden kritisch beleuchtet und analysiert.
Lernziele Die Internationalisierung der Arbeitswelten und die Entstehung diverser gesellschaftlicher Realitäten stellen uns vor neue Herausforderungen im Umgang mit Menschen unterschiedlicher kultureller Prägung. Daher zielt das Modul auf die Stärkung der Fähigkeit zur Reflexion eigener kultureller Identitäten und deren Einfluss auf zwischenmenschliche Interaktionen. Dieses Modul soll die Studierenden in die Lage versetzen, die Zusammenarbeit mit Menschen aus dem muslimischen und arabischen Kulturraum erfolgreich und angemessen zu gestalten und die Fähigkeit zu entwickeln, in schwierigen und herausfordernden Situationen kulturadäquat zu reagieren und zu handeln. Darüber hinaus soll die Sensibilisierung für kulturelle Diversität und Inklusion gestärkt werden.