| Modulname | Lernraum Ruhrgebiet: Placed-based Education am Modell erproben und CultureNature Literacy entwickeln |
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| Gebiet | |
| Profil | Profil Lehramt Profil Freie Studien Profil Wissensvermittlung Profil Zukunft |
| CPs | 5 CP |
| Campus | Hier geht es zum Vorlesungsverzeichnis |
| Voraussetzungen | Für Bachelorstudierende aller Fächer. |
| Besonderheiten | TN-Plätze: 15/30 für den Optionalbereich Termin erste Sitzung: tba Anmeldung: über die Veranstaltung 430016 für das gesamte Modul Zusammensetzung der Endnote: Vorbereitung, Übernahme eines Referats und aktive Teilnahme; Ausarbeitung der Projektarbeit zu einer Lerneinheit. |
| Blockseminar | Ja |
| Vorkenntnisse | |
| Veranstaltungszeit | |
| Dozenten | Sebastian Susteck |
| Arbeitsaufwand | Teil 1: 15h Präsenz, 35h Eigenarbeit (Präsenz: Auftaktbesprechung, obligatorische Zoom-Termine; Eigenarbeit: Moodle-Studium, Referatserstellung, Spot-Exploration). Teil 2: 35h Präsenz, 65h Eigenarbeit (Präsenz: 5 Tage Blockwoche à ca. 7 Stunden; Eigenarbeit: Tägliche Reflexion, Erstellung der Medienprojekte und Ausarbeitung zur publizierbaren Lerneinheit). |
| Literatur | Ein Materialdossier zur Einarbeitung und Vorbereitung wird über Moodle bereitgestellt. |
| Modulteil | [430015] Grundlagen der Place-Based Education und regionale Exploration - SS 2026, [430016] Place-Based Education im Ruhrgebiet: Wissenserwerb, regionale Erkundung und multimediale Aufarbeitung - SS 2026 |
| Modultyp | |
| Modulanbieter | |
| Inhalt | Teil 1: Grundlagen der Place-Based Education und regionale Exploration (Selbststudium), SS 2026 Termin Auftaktveranstaltung: zw. dem 20. und 24.07. (KW 30), tba Teil 2: Summer School Place-Based Education im Ruhrgebiet: Wissenserwerb, regionale Erkundung und multimediale Aufarbeitung (Blockveranstaltung), SS 2026 Termin: 28.09. - 02.10.2026, ganztägig in Präsenz, Raum wird noch bekannt gegeben Das Modul ist ein interdisziplinäres Angebot, das in die sogenannte Place-Based Education (PBE) einführt und ihre Methoden interdisziplinär am Beispiel erprobt. Bei PBE geht es um einen pädagogischen Ansatz, der die lokale Gemeinschaft, die Umgebung und die Kultur von Bildungseinrichtungen als Grundlage für praktisches, interdisziplinäres Lernen nutzt. Die Summer School erarbeitet Besonderheiten der Region Ruhrgebiet und betrachtet exemplarische Orte, die Aspekte der regionalen Geschichte und Entwicklung aufzeigen. Hierbei stehen besonders Fragen der Nachhaltigkeit im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Zentrum. Es geht daher um die geographische und soziale Struktur des Ruhrgebiets und die ihr unterliegenden historischen Prozesse der Industrialisierung, um Ewigkeitslasten des Bergbaus, Migration und Verstädterung sowie um aktuelle Versuche, die Region attraktiv und nachhaltig zu gestalten. Um zu erfahren, was das Ruhrgebiet ausmacht und wie sich Vergangenheit und Zukunft nachhaltig verbinden lassen, sind unter anderem Begegnungen und Gespräche mit Akteuren aus Museen oder dem Ruhrgebietstourismus und -Marketing geplant. Auf der Basis individuell, in Referatsgruppen und im Plenum erarbeiteten Wissens führen die Studierenden kleine Explorationsprojekte zu einzelnen Orten durch und haltenihre Ergebnisse in Formaten wie Blogeinträgen, Videos oder Booklets fest. Dies wird abschließend in Unterrichtsentwürfe im Sinne der Place-Based Education überführt. Da das Ruhrgebiet ein Ort ist, in dem in besonderer Weise ‚Natur‘ und ‚Kultur‘ verwoben sind,dient das Modul auch dem Aufbau einer CultureNature Literacy, die sich pädagogisch mit der modernen Verschränkung von Natur und Kultur befasst und Wege sucht, Zukunft in naturkulturellen Umgebungen zu gestalten. Teil 1: Nach einer online durchgeführten Auftaktbesprechung erarbeiten die Studierenden im Selbststudium Wissensgrundlagen zum Ansatz der Place-Based Education, zur Region Ruhrgebiet und zu BNE. Hierzu wird ein Materialdossier über Moodle zur Verfügung gestellt. Zugleich werden durch die Studierenden 15-minütige Gruppenreferate vorbereitet. Teil der Referatsvorbereitung ist die Erkundung einzelner Ruhrgebietsorte durch Studierende (wie etwa Halde Hoheward, Geologischer Garten Bochum, Kokerei Hansa), wobei diese Orte selbstbestimmt gewählt werden und sehr unterschiedlich sein können. Die Phase wird durch obligatorische Zoom-Besprechungen der Dozent:innen mit den Studierenden begleitet. Teil 2: Die eigentliche RUB School umfasst fünf Tage. In drei Tagen wird die Region des Ruhrgebiets auf der Basis der individuellen Vorarbeiten und Referate erschlossen und aus der Perspektive von PSB und BNE diskutiert. Darin ist eine eintägige Exkursion an einen Ort der Industriekultur eingeschlossen, wie er etwa mit dem Museum Henrichshütte in Hattingen gegeben ist. Hier soll die Auseinandersetzung mit der Region vertieft werden und zudem ein Blick auf Versuche geworfen werden, die Besonderheiten der Region an Schüler:innen, Besucher:innen und Tourist:innen zu vermitteln. An den Tagen vier und fünf werden mediale Produkte erstellt, die sich konkreten Orten widmen und ihre ruhrgebietsspezifischen Besonderheiten herausarbeiten, dies an Nachhaltigkeitsfragenanbinden und im Sinne der PSB nutzbar machen. Die derart erarbeiteten Ergebnisse werden im Nachgang zu publizierbaren Lerneinheiten ausgebaut. |
| Lernziele | Einführung in den Ansatz der Place-Based Education und Erarbeitung von Perspektiven auf die Region Ruhrgebiet. Erfassung der Komplexität geografischer, ökologischer, historischer, sozialer, technischer und kultureller Besonderheiten der Region besonders unter Nachhaltigkeitsaspekten im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. Zukunft in naturkulturellen Umgebungen gestalten und CultureNature Literacy ausbilden. Kompetenz zur Erstellung medialer Produkte (Blogs, Videos, Booklets) und deren Überführung in Unterrichtsentwürfe. |