| Modulname | Spiel das Leben! Biografie und Theater (10 CP) |
|---|---|
| Gebiet | Gebiet 2 |
| Profil | Profil Praxis Profil Freie Studien |
| CPs | 10 CP |
| Campus | Hier geht es zum Vorlesungsverzeichnis |
| Voraussetzungen | Das Modul eignet sich für alle Studierenden in jedem Studienjahr der Bachelor-Phase. Keine Vorkenntnisse nötig – stattdessen Neugier, Freude am Ausprobieren und Lust, eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Sie sollten Interesse an den Themen Biografie, Identität und Fragen der Inszenierung haben und sich aktiv auf die theoretische wie praktische Arbeit einlassen. Außerdem ist die Teilnahme an der Abschlusspräsentation verpflichtend. Maximale Fehlzeiten: Zwei Sitzungen. |
| Besonderheiten | Teilnehmerplätze: 4 Termin der 1. Sitzung: 20.04.2026, 14.15-17.45 Uhr, MZ 0/01 (Theatersaal) Prüfungstermin: 15.06.2026 Anmeldung: Bitte melden Sie sich in Campus über das Modul an. Suchen Sie über die Suchfunktion in CampusOffice im Sommersemester 2026 nach dem Modultitel. Anwesenheit in der ersten Sitzung ist unbedingt erforderlich für die Kursteilnahme. Bei unentschuldigtem Fehlen bzw. unentschuldigter Verspätung verfällt ggf. der Teilnehmer*innenplatz. Studierende, die ein ähnliches Modul aus vorhergehenden Semestern besuchten, können keine CP für den Optionalbereich erwerben! Bitte wenden Sie sich ggf. vor dem Modulbesuch an die zuständige Bereichsleiterin Frau Freymeyer ( mz-theater@rub.de ), um zu klären ob für Sie die Voraussetzungen zum CP-Erwerb gegeben sind. Dozent: Christoph Ranft MZ 0/11, Telefon 32 - 22836 email: christoph.ranft@rub.de Prüfung und Zusammensetzung der Modulnote: Teil 1: Test. Teil 2: Aktive Mitarbeit in allen Gruppenprozessen und der Präsenzübungen sowie der Abschlusspräsentation |
| Blockseminar | Nein |
| Vorkenntnisse | |
| Veranstaltungszeit | Montag 16:15 - 17:45, Montag 18:00 - 21:00, Montag 14:15 - 15:45 |
| Dozenten | Christoph Ranft |
| Arbeitsaufwand | Anwesenheit und aktive Mitarbeit. Übernahme eines Referats. Lektüre der Seminartexte und Diskussionsteilnahme. Erarbeiten eines eigenen Auftritts für die Abschlussveranstaltung. |
| Literatur | Wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben. |
| Modulteil | [230053] Biografisches Theater. Entwicklung einer eigenen Inszenierung. (Theaterpraktische Übung), - SS 2026, [230052] Biografisches Theater. Theorie. (Seminar) - SS 2026 |
| Modultyp | |
| Modulanbieter | Zentrale Betriebseinheiten, Musisches Zentrum |
| Inhalt | Die Teile 1 und 2 können nicht getrennt voneinander belegt werden, sondern nur zusammen. Teil 1: Biografisches Theater. Theorie. (Seminar), WS 2026, MZ 1/01, Mo 14:15 – 15:45 Uhr Teil 2: Biografisches Theater. Entwicklung einer eigenen Inszenierung . (Theaterpraktische Übung), WS 2026, MZ 1/01, 16:15 – 17:45 Uhr Zusätzlich: Abschlusspräsentation am Montag, 20.07.2026, 18.00-21.00 Uhr Teil 3: Schauspiel in einem Studierenden-Ensemble (Schauspielübung), SS 2026, Termine werden in den Semesterferien angegeben. Voraussichtlich Mo, Di, Mi oder Do, jeweils von 16.00 bis 18.00 Uhr. Teil 4: Schauspiel in einem Studierenden-Ensemble (Schauspielübung), WiSe 2026/27, Termine werden in den Semesterferien angegeben. Voraussichtlich Mo, Di, Mi oder Do, jeweils von 16.00 bis 18.00 Uhr. Ein neues Biopic kommt raus, und die Fact-Checker lassen nicht lange auf sich warten. Zeigt der Film das Leben der Person so, wie es wirklich war? Aber was meint das eigentlich, dieses „wie es wirklich war“? Gibt es sie überhaupt, die eine Biografie, die man dann nur noch möglichst richtig auf die Leinwand bringen muss? In diesem Seminar gehen wir nicht ins Kino – wir gehen auf die Bühne. Dort erkunden wir das biografische Theater: Wir denken darüber nach, was Biografieren eigentlich ist, wie wir uns biografieren wollen und können, und suchen nach Formen einer praktischen Umsetzung. Wie lassen sich persönliche Erlebnisse als Lebensgeschichte(n) konstruieren? Und wie können wir sie darstellen? Die Formen, die biografisches Theater annehmen kann, sind vielfältig – denn sie dienen immer dazu, echte Menschen nicht nur sicht-, sondern tatsächlich erfahrbar zu machen. Das hat auch eine politische Dimension: Es ist ein Weg, die eigene Perspektive einzubringen und Teil einer größeren Auseinandersetzung über Erzählweisen, Identität und Gesellschaft zu werden. Teil 1: Wir lernen das Biografieren im Theater (anhand theoretischer Texte und Reflexionen über konkrete Beispiele aus der Theaterarbeit) als soziale und ästhetische Praxis kennen. Teil 2: Wir entwickeln ein theatrales Format aus biografischem Material und setzen dieses spielerisch um. Studierende, die ein ähnliches Modul aus vorhergehenden Semestern besuchten, können keine CP für den Optionalbereich erwerben! Bitte wenden Sie sich ggf. vor dem Modulbesuch an die zuständige Bereichsleiterin Frau Freymeyer, um zu klären, ob für Sie die Voraussetzungen zum CP-Erwerb gegeben sind. |
| Lernziele | Die Teilnehmenden lernen Konzepte und Methoden des biografischen Theaters kennen und erproben, wie persönliche Erlebnisse in theatrale Ausdrucksformen überführt werden können. Neben der künstlerischen Ausdrucksfähigkeit wird dabei auch das Verständnis für die Verbindung zwischen individueller Biografie und kollektiver Erfahrung gefördert. Die Teilnehmenden setzen sich mit den ethischen und ästhetischen Herausforderungen auseinander, die mit der Darstellung eigener und fremder Biografien verbunden sind. |