Modul: Collective Creation Theatre (10 CP)

Modulname Collective Creation Theatre (10 CP)
Gebiet Gebiet 2
Profil Profil Praxis Profil Freie Studien
CPs 10 CP
Campus Hier geht es zum Vorlesungsverzeichnis
Voraussetzungen Es ist nur eine Teilnahme für beide Teile (Seminar und theaterpraktische Übung) möglich. Das Modul eignet sich für alle Studierende in jedem Studienjahr der Bachelor-Phase ohne Vorkenntnisse. Vorausgesetzt sie lassen sich aktiv mental und körperlich auf die praktische Arbeit ein und nehmen an der Abschlusspräsentation teil. Für die theaterpraktische Übung sind eine solide Grundkondition, körperliche Fitness und Teamfähigkeit von Vorteil. Im Teil 3 und 4 werden durch das Rollenstudium schauspielerische Präsentationstechniken geübt. Die Teilnehmenden werden sich als Teil des Ensembles und der Inszenierung in den Beziehungen Inhalt - Akteur – Ensemble – Publikum verstehen. Maximale Fehlzeiten: Zwei Sitzungen
Besonderheiten Teilnehmerplätze: Optionalbereich 4 TN Termin der 1. Sitzung: 22.04.2026, 10.15-13.45 Uhr, MZ 0/01 (Theatersaal) Prüfungstermin: Abschlusspräsentation im Theatersaal am 22.07.2026, 18-21 Uhr Anmeldung: Bitte melden Sie sich in Campus über das Modul an. Suchen Sie über die Suchfunktion in CampusOffice im Sommersemester 2026 nach dem Modultitel. Anwesenheit in der ersten Sitzung ist unbedingt erforderlich für die Kursteilnahme. Bei unentschuldigtem Fehlen bzw. unentschuldigter Verspätung verfällt ggf. der Teilnehmer*innenplatz. Studierende, die ein ähnliches Modul aus vorhergehenden Semestern besuchten, können keine CP für den Optionalbereich erwerben! Bitte wenden Sie sich ggf. vor dem Modulbesuch an die zuständige Bereichsleiterin Frau Freymeyer ( mz-theater@rub.de ), um zu klären ob für Sie die Voraussetzungen zum CP-Erwerb gegeben sind. Dozentin: Karin Freymeyer MZ 0/11, Telefon 32 - 22836 email: mz-theater@rub.de Prüfung und Zusammensetzung der Modulnote: Schriftliche Abgaben, mündliche Teilnahme, aktive Mitarbeit in allen Gruppenprozessen und der Präsenzübungen sowie der Abschlusspräsentation.
Blockseminar Nein
Vorkenntnisse
Veranstaltungszeit Mittwoch 12:15 - 14:45, Mittwoch 18:00 - 21:00, Mittwoch 10:15 - 11:45
Dozenten Karin Freymeyer
Arbeitsaufwand Textarbeit und –darstellung, aktive Diskussionsteilnahme, Recherche, Reflektion, Anwesenheit und aktive Mitarbeit Erarbeiten eines eigenen Auftrittes für die Abschlussveranstaltung.
Literatur Literaturbekanntgabe in der ersten Sitzung, u.a. mit: - The Lives and Deaths of Collective Creation Theatre, ed. Jane Baldwin, Jean-Marc Larrue, Christiane Pages, Boston 2008 - Improvisationstechniken für Pädagogik, Therapie und Theater, Viola Spolin
Modulteil [230042] Collective Creation Theater (theaterpraktische Übung) - SS 2026, [230041] Collective Creation Theater (Seminar) - SS 2026
Modultyp
Modulanbieter Zentrale Betriebseinheiten, Musisches Zentrum, Fakultät für Philologie, XI. Institut für Theaterwissenschaft
Inhalt Die Teile 1 und 2 können nicht getrennt belegt werden, sondern nur zusammen. Teil 1: Collective Creation Theater (Seminar), Mi, 10.15 – 11:45 Uhr, MZ 1/01 Teil 2: Collective Creation Theater (theaterpraktische Übung), Mi, 12.15 – 13:45 Uhr, Anwesenheitszeit MZ 1/01 Zusätzlich: Abschlusspräsentation am 22.7.26, 18.00-21.00 Uhr Teil 3: Schauspiel in einem Studierenden-Ensemble (Schauspielübung),WiSe 2026/27, Termine werden in den Semesterferien angegeben. Voraussichtlich Mo, Di, Mi oder Do, jeweils von 16.00 bis 18.00 Uhr. Teil 4: Schauspiel in einem Studierenden-Ensemble (Schauspielübung),SoSe 2027, Termine werden in den Semesterferien angegeben. Voraussichtlich Mo, Di, Mi oder Do, jeweils von 16.00 bis 18.00 Uhr. Teil 1 Theater ist schon immer ein Medium, das Demokratie stärkt. Vor allem in demokratischen Theaterformaten liegt der Fokus auf gleichberechtigter und selbstbestimmter Beteiligung aller Ensemblemitglieder. Wie aus einzelnen persönlichen Anliegen eine gemeinsamen Präsentation entstehen kann, lehrt das Collective Creation Theatre (oder auch Devised Theatre). Seit 1970 hat diese Methode der Kollaboration als Ausdruck alternativer kultureller Praxis das Theater in Nordamerika und Europa ästhetisch revolutioniert. Inhalt und Konzeption eines Theaterstückes entstehen durch Recherche, Improvisation und Diskussionen. Meist wird ein dokumentarisches Thema aus politischen oder sozialen Kontexten gewählt. Ziel ist eine gemeinsame Vision für die Aufführung zu entwickeln, in der alle ihre persönlichen Rollen finden. Anhand von Best Practice Beispielen und Texten werden kollektive Arbeits- und Trainingsmethoden reflektiert und auf eigene Anwendungsmöglichkeiten analysiert. Teil 2: Das Collective Creation Theatre fußt auf Körper- und Bewegungsarbeit. Persönliche Erfahrungen in physischen Schauspielübungen helfen über Themen authentisch ins Gespräch zu kommen. Körperliche Empfindungen beeinflussen unsere Wahrnehmung und unser Denken, was in künstlerischen Prozessen eindrucksvoll und zielführend ist. Alle Teilnehmenden konzipieren und gestalten aktiv eine Abschlusspräsentation. Teil 3 und 4: Der Bereich Theater im Musischen Zentrum bietet jedes Semester mehrere Studierenden-Ensembles an, die dann gemeinsam eine Aufführung gestalten. Pro Ensemble nehmen dann ca. sechs Studierende teil. Jede und jeder gestaltet dann individuell und aktiv eine Schauspielrolle. Meistens werden noch zusätzliche Probentermine notwendig, die abends oder am Wochenende stattfinden. Die Teilnahme an den allen Ensembleproben und den Aufführungen ist Voraussetzung für den Erhalt der CPs. Studierende, die ein ähnliches Modul aus vorhergehenden Semestern besuchten, können keine CP für den Optionalbereich erwerben! Bitte wenden Sie sich ggf. vor dem Modulbesuch an die zuständige Bereichsleiterin Frau Freymeyer , um zu klären ob für Sie die Voraussetzungen zum CP-Erwerb gegeben sind.
Lernziele Im theoretischen Teil 1 wird anhand von Texten der Theaterwissenschaft, Schauspielpädagogik und Inszenierungen das Collective Creation Theatre vorgestellt und diskutiert. Im Teil 2 erarbeiten die Studierenden eigene Szenen, die am Ende zu einer Collage zusammengeführt werden. Teamwork, Körper- und Sprecharbeit, Selbstbildstudien, Wissenstransfer und Flexibilität sind dabei gefordert.