| Modulname | Ökologische Transformation der Industriegesellschaft |
|---|---|
| Gebiet | |
| Profil | Profil Freie Studien |
| CPs | 5 CP |
| Campus | Hier geht es zum Vorlesungsverzeichnis |
| Voraussetzungen | keine. |
| Besonderheiten | 10 Plätze für den Optionalbereich Bitte melden Sie sich in Campus über das Modul an (und nicht über die einzelnen Veranstaltungen!). Suchen Sie über die Suchfunktion nach dem Modultitel. Studierende der Katholischen Theologie können dieses Modul nicht im Optionalbereich belegen. |
| Blockseminar | Nein |
| Vorkenntnisse | keine. |
| Veranstaltungszeit | siehe eCampus. |
| Dozenten | siehe eCampus |
| Arbeitsaufwand | Der Arbeitsaufwand besteht in der regelmäßigen Teilnahme der Lehrveranstaltungen, der Erstellung des Referates und der Vorbereitung auf die Abschlussprüfung. |
| Literatur | Amosinternational Heft 3/ 2011: Wohlstand ohne Wachstum? Amosinternational Heft 1/ 2019: Politik der Transformation - Transformation der Politik / Amosinternational Heft 3/ 2019: Ethik der Mobilität / Amosinternational 3/ 2025 Kampf ums Klima. Niko Paech, Befreiung vom Überfluss – das Update, München 2025. Sachverständigengruppe „Weltwirtschaft und Sozialethik“, Raus aus der Wachstumsgesellschaft? Eine sozialethische Analyse und Bewertung von Postwachstumsstrategien, Bonn 2018. Sachverständigengruppe „Weltwirtschaft und Sozialethik“, Wie sozial-ökologische Transformation gelingen kann. Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften 2025, Die geosoziale Frage. Impulse und Desiderate nach Laudato Si. |
| Modulteil | siehe eCampus |
| Modultyp | Profil Freie Studien |
| Modulanbieter | Katholisch-Theologische Fakultät |
| Inhalt | Zu den weltweit gravierendsten Problemen (neben Frieden Migration und Armutsbekämpfung) gehören die ökologischen Herausforderungen, vor allem der Klimawandel. Das Modul behandelt ethische Grundfragen der Verantwortung für die natürliche Umwelt, für kommende Generationen sowie die sich daraus ergebende Fragen eines ökologiekonformeren Wirtschaftens. Teil 1: 020071 Vorlesung Ökologische Ethik (Mittwoch 14.00-15.00 Uhr ab 15.04.26 in GABF 04/714) In der Vorlesung werden unterschiedliche philosophische Begründungsansätze für die Wahrnehmung von Umweltverantwortung und der Generationengerechtigkeit behandelt sowie exemplarisch anhand ausgewählter Beispiele (etwa Tierschutz) verdeutlicht. Typen der Nachhaltigkeit bzw. Kriterien der Zukunftsverantwortung werden thematisiert. Außerdem wird die Diskrepanz von Umweltbewusstsein der Menschen in Relation zu dem tatsächlich ökologiekonformen Verhalten der Konsumenten, Verkehrsteilnehmer etc. als Motivationsproblematik aufgegriffen. Teil 2: 020072 Hauptseminar Ökologische Transformation (Mittwoch 12.00-14.00 Uhr ab dem 15.04.26 in GABF 04/714 bei Präsenz) In dem Hauptseminar geht es um die Transformation von Ökonomie und Gesellschaft angesichts des Klimawandels. Dabei wird die Frage gestellt, ob herkömmliche ökonomische Instrumente (technischer Fortschritt, marktwirtschaftliche Instrumente) allein noch geeignet sind die ökologischen Probleme zu bewältigen oder ob ganz neue Formen des Wirtschaftens (Postwachstumsökonomie, Degrowth-Bewegung) notwendig sind. Dabei sind grundsätzliche Fragen zu behandeln, ob wirtschaftliches Wachstum zu mehr Lebensqualität führt? Gibt es Alternativen dazu, dass zentrale gesellschaftliche Institutionen (Sozialversicherung, nach der Corona-Pandemie noch stärker verschuldete Staaten) bisher auf herkömmliches Wirtschaftswachstum angewiesen sind? Ist ein sozialverträglicher Umbau möglich? Kann eine globalisierte Wirtschaft wieder in stärker regionale Wirtschaftskreisläufe rückgeführt werden? Kann die Nutzungsdauer von Wirtschaftsgütern (z. B.durch Reparaturfreundlichkeit) verlängert werden statt einer Ex- und Hop-Mentalität. Wie müsste eine Kreislaufwirtschaft aussehen? |
| Lernziele | Die Teilnehmer sollen normative Argumentationsmuster zur Begründung von ökologischer Verantwortung kennenlernen, um selbst Bewertungskriterien für ökologische Konfliktsituationen benennen zu können. Dies wird gesamtwirtschaftlich konkretisiert an der Frage des herkömmlichen materiellen Wirtschaftswachstums und seiner ökologischen Grenzen. |