Modul: Doe maar wat je wil - Niederländisch sprechen, präsentieren und diskutieren anhand eigener Themen (B1/B2 - C2)

Modulname Doe maar wat je wil - Niederländisch sprechen, präsentieren und diskutieren anhand eigener Themen (B1/B2 - C2)
Gebiet
Profil Profil Sprachen Profil Freie Studien
CPs 5 CP
Campus Hier geht es zum Vorlesungsverzeichnis
Voraussetzungen Mindestens erfolgreicher Abschluss der Niveaustufe B1 oder Einstufung für mindestens B1/B2 bei Quereinstieg. Eine Einstufung ist für alle Interessent:innen verpflichtend, die keinen Nachweis aus einem Vorgängerkurs der vergangenen zwei Semester oder ein international anerkanntes Zertifikat vorweisen können (d.h. sog. Quereinsteiger:innen). Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite Einstufungstest . Bitte beachten Sie: Ihr Einstufungsniveau ist gleichzeitig Ihr Zielniveau in der Veranstaltung.
Besonderheiten Termin 1. Sitzung: Wird auf der Homepage des ZFA ( www.zfa.ruhr-uni-bochum.de ) bekannt gegeben. Die Kurse des ZFA beginnen - falls in eCampus nicht anders angegeben - in der zweiten Vorlesungswoche. Anmeldung : https://www.zfa.ruhr-uni-bochum.de/lehre/fristen/index.html.de Kreditierungsregelung im ZFA: Für dieses Modul erhalten die Teilnehmenden 5 CP, wenn die 150 Stunden Workload erfüllt sind. Diese 5 CP werden durch Anwesenheit plus aktive Teilnahme (2 CP), durch Vor- und Nachbereitung des Unterrichts, Arbeiten in Moodle sowie die Erledigung der o.g. Aufgaben zur Leistungsüberprüfung (3 (insgesamt 3 CP) erreicht. Die Zusammensetzung der CP wird zu Beginn der Kurse transparent erklärt und ist dann für den entsprechenden Kurs gültig. Sofern die erforderlichen Prüfungsleistungen (Kursnote mindestens 4,0) bestanden sind und alle weiteren Arbeitsleistungen erbracht wurden, werden auf der Veranstaltungsbescheinigung die 5 CP bestätigt. In allen Veranstaltungen des ZFA besteht eine Anwesenheitspflicht von 75%.
Blockseminar Nein
Vorkenntnisse Mindestens erfolgreicher Abschluss der Niveaustufe B1 oder Einstufung für mindestens B1/B2 bei Quereinstieg. Eine Einstufung ist für alle Interessent:innen verpflichtend, die keinen Nachweis aus einem Vorgängerkurs der vergangenen zwei Semester oder ein international anerkanntes Zertifikat vorweisen können (d.h. sog. Quereinsteiger:innen). Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite Einstufungstest . Bitte beachten Sie: Ihr Einstufungsniveau ist gleichzeitig Ihr Zielniveau in der Veranstaltung.
Veranstaltungszeit
Dozenten
Arbeitsaufwand Die Prüfungsleistung besteht aus einer studentischen Sitzungsgestaltung mit vorbereitetem Material, kurzem Handout und aktiver Beteiligung am Kurs. Die Studierenden gestalten allein oder in Kleingruppen eine thematische Unterrichtsphase auf Niederländisch. Grundlage ist ein selbst gewähltes Thema mit Bezug zu niederländischsprachigen Kontexten, Medien, Kultur, Gesellschaft, Sprache, Alltag, Identität oder aktuellen Debatten. Zur Vorbereitung stellen sie der Gruppe ein authentisches Material sowie kurze Leitfragen zur Verfügung. Ein knappes Handout enthält zentrale Begriffe, wichtige Redemittel, Diskussionsfragen und verwendete Quellen. Die Bewertung berücksichtigt insbesondere: die inhaltliche Erschließung und sinnvolle Eingrenzung des Themas. die sprachliche Verständlichkeit, Strukturierung und Angemessenheit. den bewussten Umgang mit Wortschatz, Redemitteln und zentralen Begriffen. die Auswahl und Einbindung authentischer Materialien. die Aktivierung der Gruppe durch Aufgaben, Fragen oder Diskussionen. die Fähigkeit, auf Beiträge und Nachfragen einzugehen. die aktive Teilnahme an den Sitzungsgestaltungen der anderen Studierenden. Die Gewichtung der Note ist als folgt: Sitzungsgestaltung / Präsentation 70 % Handout und vorbereitendes Material 30 % Der genaue Prüfungstermin wird auf Veranstaltungsebene / im Kurs bekannt gegeben.
Literatur Es wird mit bedarfs- und bedürfnisorientierten Materialien gearbeitet.
Modulteil
Modultyp
Modulanbieter Zentrale Betriebseinheiten, Zentrum für Fremdsprachenausbildung (ZFA)
Inhalt Dieses niveauübergreifende Modul richtet sich an Studierende mit Niederländisch-kenntnissen auf mindestens gutem B1-Niveau und ist auch für Studierende mit höherem Sprachniveau geeignet. Im Mittelpunkt steht die eigenständige Auseinandersetzung mit selbst gewählten Themen auf Niederländisch. Die Themen sollen einen Bezug zu niederländischsprachigen Kontexten, Medien, Kultur, Gesellschaft, Sprache, Alltag, Identität oder aktuellen Debatten herstellen. Persönliche Interessen, gesellschaftliche Fragen und popkulturelle Themen sind ausdrücklich willkommen, sofern sie im Kurs auf Niederländisch erschlossen und für die Gruppe diskutierbar gemacht werden. In einer ersten Kursphase werden sprachliche und methodische Grundlagen für das Präsentieren, Strukturieren, Diskutieren und Moderieren auf Niederländisch erarbeitet. Dabei stehen Redemittel, thematischer Wortschatz, Argumentationsstrukturen, Gesprächsführung sowie der Umgang mit authentischen Texten, Audio- und Videomaterialien im Zentrum. In der zweiten Phase entwickeln die Studierenden eigene Themenideen für eine studentische Sitzungsgestaltung. Sie recherchieren geeignete niederländischsprachige Materialien, formulieren Leitfragen und bereiten zentrale Begriffe und Diskussionsimpulse für die Gruppe vor. Ein verpflichtender Bestandteil des Kurses ist eine eintägige Exkursion zu Beeld & Geluid nach Hilversum (Datum wird noch bekannt gegeben). Die Exkursion dient als gemeinsamer Impuls- und Rechercheort: Studierende können dort bereits entwickelte Themenideen vertiefen, mediale Beispiele sammeln, neue Perspektiven gewinnen oder ihre Fragestellung weiterentwickeln. Studierende, die hinsichtlich ihres Themas noch unsicher sind, können die Exkursion auch als Inspirationsquelle für die spätere Sitzungsgestaltung nutzen. In der letzten Kursphase gestalten die Studierenden allein oder in Gruppen eine thematische Unterrichtsphase auf Niederländisch. Zur Vorbereitung stellen sie der Gruppe ein authentisches Material, z. B. einen Text, ein Video, einen Podcastausschnitt, eine Website, eine Grafik oder ein anderes geeignetes Medium, sowie kurze Leitfragen zur Verfügung. In der Sitzung führen sie in ihr Thema ein, erarbeiten zentrale Begriffe und regen die Gruppe durch Aufgaben, Diskussionen oder andere interaktive Formate zur Auseinandersetzung an. Sprachliche Aspekte wie Wortschatz, Redemittel, Formulierungsalternativen und relevante Strukturen werden gemeinsam aufgegriffen und vertieft.
Lernziele Am Ende der Veranstaltung können die Studierenden im Bereich der rezeptiven und produktiven Kompetenzen: · authentische niederländischsprachige Texte, Audio- und Videobeiträge zu gesellschaftlichen, kulturellen, medialen oder alltagsbezogenen Themen in ihren Hauptaussagen verstehen und zentrale Informationen entnehmen. · selbst gewählte Themen auf Niederländisch recherchieren, strukturieren und für andere verständlich aufbereiten. · eine thematische Präsentation bzw. Unterrichtsphase auf Niederländisch planen und durchführen. · zentrale Begriffe, Redemittel und thematischen Wortschatz erklären und für die Gruppe nutzbar machen. · eigene Standpunkte zu ausgewählten Themen formulieren, begründen und in Diskussionen vertreten. · auf Beiträge anderer reagieren, Nachfragen stellen, Gesprächsimpulse aufnehmen und Diskussionen mitgestalten. · authentische Materialien kritisch einordnen und als Ausgangspunkt für Austausch, Analyse und Reflexion nutzen. · Ergebnisse mündlich präsentieren und in knapper schriftlicher Form, z. B. in einem Handout, zusammenfassen. Sie erweitern außerdem: · ihren thematischen und argumentativen Wortschatz im Niederländischen. · ihre Sicherheit beim freien Sprechen, Präsentieren und Moderieren. · ihre Fähigkeit, Inhalte adressatengerecht und sprachlich angemessen aufzubereiten. · ihre interkulturelle Kompetenz in Bezug auf niederländischsprachige Kontexte, Medien, Gesellschaft und aktuelle Debatten. · ihre Medienkompetenz durch die Auseinandersetzung mit authentischen niederländischsprachigen Quellen und dem Besuch von Beeld & Geluid. Darüber hinaus trainieren sie: · Teamarbeit und kooperative Formen der Themenentwicklung. · Strategien zur Vorbereitung und Durchführung mündlicher Beiträge. · den reflektierten Umgang mit sprachlicher Heterogenität in der Gruppe. · relevante Aspekte von Wortschatz, Grammatik, Aussprache, Gesprächsführung und Textstruktur.