| Modulname | Der Alte Orient |
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| Gebiet | |
| Profil | Profil Freie Studien |
| CPs | 5 CP |
| Campus | Hier geht es zum Vorlesungsverzeichnis |
| Voraussetzungen | Studierende, die diese Kurse für ihr Fachstudium anrechnen können, sind aus diesem Optionalbereichsmodul ausgeschlossen. Grundsätzliches Interesse an den Themen wird vorausgesetzt. |
| Besonderheiten | TN-Plätze: 15/40 Termin der 1. Sitzung: siehe verlinkte Veranstaltungen Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt über die Einzelveranstaltungen via eCampus. Zusammensetzung der Endnote: Schriftliche Abgabe in einem der beiden Modulteile (wird mit der Dozentin besprochen). Prüfungstermin: wird in der Veranstaltung bekannt gegeben. |
| Blockseminar | Nein |
| Vorkenntnisse | |
| Veranstaltungszeit | Mittwoch 12:00 - 14:00, Mittwoch 10:00 - 12:00 |
| Dozenten | Rosel Pientka-Hinz |
| Arbeitsaufwand | Regelmäßige Teilnahme in den beiden Seminaren sowie Vor- und Nachbereitung der Veranstaltungen. |
| Literatur | Wird in den jeweiligen Veranstaltungen bekannt gegeben. |
| Modulteil | [210038] Ein Ersatzkönig zur Mondfinsternis, ein Lamm für die Leberschau, ein Ungeheuer zum Neujahrsfest : Rituale im Alten Orient - WS 26/27, [210039] Altorientalische Kosmologien - WS 26/27 |
| Modultyp | |
| Modulanbieter | Zentrale wissenschaftliche Einrichtungen, Centrum für Religionswissenschaftliche Studien |
| Inhalt | Dieses Modul bietet einen umfassenden Einblick in die rituellen Praktiken und kosmologischen Vorstellungen des Alten Orients und deren Bedeutung für die Gesellschaft, Religion und Kultur. Teil 1: Ein Ersatzkönig zur Mondfinsternis, ein Lamm für die Leberschau, ein Ungeheuer zum Neujahrsfest : Rituale im Alten Orient (Seminar), WS26/27, Mittwoch 12-14 Uhr, Raumangaben folgen Teil 2: Altorientalische Kosmologien (Seminar), Mittwoch 10-12 Uhr, Raumangaben folgen Inhaltliche Beschreibung Teil 1: Ein Ersatzkönig zur Mondfinsternis, ein Lamm für die Leberschau, ein Ungeheuer zum Neujahrsfest: Rituale im Alten Orient: Rituale helfen, heikle Situationen wie die Einschnitte im Leben des Einzelnen, persönliche oder gemeinschaftliche Krisen oder den Umgang mit dem Göttlichen durch vorgegebene formalisierte Handlungsabläufe zu meistern. Dabei spielen rituelle Angemessenheit und Schönheit eine große Rolle (etwa Gewänder und Schmuck, Tanz und Prozessionen, literarische Sprache und Musik, leuchtende Farben und Zahlensymbolik). Die Rituale des Alten Orients entstammen religiösen bzw. magischen, aber auch privaten und herrschaftlichen Sphären. Durch die Jahrtausende altorientalischer Geschichte haben sich Gottesdienst und Exorzismus, Divination und die Begehung öffentlicher Feiertage, das kultische Pflichtprogramm eines jeden Herrschers durchaus verändert. Aber auch Rechtsnormen werfen Schlaglichter auf Rituale, die die Einhaltung der rechten Ordnung garantieren sollten, wie etwa das geheimnisvolle Gottesurteil in Form des Flussordals oder Eidleistungen, welche bei Zuwiderhandlung grausame Strafen nach sich zogen. Inhaltliche Beschreibung Teil 2 : Altorientalische Kosmologie: Die kosmologischen Vorstellungen des Alten Orients sind vielfältig, wobei Weltentstehung (Kosmogonie) und Weltordnung (Kosmologie) zusammenfließen. Das Zusammenspiel unterschiedlicher mythischer Traditionen wie etwa der Beschwörung vom Zahnwurm oder dem babylonischen Schöpfungslied (Enuma elisch) soll ebenso untersucht werden, wie deren Einfluss auf erste wissenschaftliche Herangehensweisen im Rahmen früherster Astronomie. |
| Lernziele | • Vertiefte Kenntnisse über die Vielfalt und Funktion von Ritualen im Alten Orient • Verständnis der altorientalischen Kosmologie und deren mythischen Grundlagen • Einsicht in die Verbindung von Ritualen und kosmologischen Vorstellungen • Fähigkeit, die Bedeutung dieser Praktiken und Vorstellungen für die altorientalische Gesellschaft zu analysieren |