| Modulname | Deutsch-polnische Kontroversen in Geschichte und Gegenwart |
|---|---|
| Gebiet | |
| Profil | Profil Freie Studien |
| CPs | 5 CP |
| Campus | Hier geht es zum Vorlesungsverzeichnis |
| Voraussetzungen | Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, Polnischkenntnisse sind nicht erforderlich. |
| Besonderheiten | TN-Plätze: 15 Teilnehmer*innen Termin 1. Sitzung: 19.10.2026 Zusammensetzung der Endnote: Teil 1: regelmäßige Teilnahme, mündliche Beteiligung (1 CP) Teil 2: regelmäßige Teilnahme, mündliche Beteiligung, reflektierte (mündliche) Analyse von einem Film (4 CPs) Beide Modulteile finden in Präsenz statt. |
| Blockseminar | Nein |
| Vorkenntnisse | |
| Veranstaltungszeit | Montag 12:00 - 14:00, Montag 10:00 - 12:00 |
| Dozenten | Andrzej Michalczyk |
| Arbeitsaufwand | |
| Literatur | Michael G. Müller / Igor Kąkolewski / Karsten Holste / Robert Traba (Hrsg.), Polen in der europäischen Geschichte. Bd. 3: Die polnisch-litauischen Länder unter der Herrschaft der Teilungsmächte (1772/1795–1914) , Stuttgart 2020. Müller, Michael G. (Hrsg.): Polen in der europäischen Geschichte. Bd. 4: Polen seit der Wiedererlangung der Staatlichkeit im 20. Jahrhundert . Stuttgart. |
| Modulteil | [040304] Polnische und deutsch-polnische Geschichte und Kultur im Film - WS 26/27, [040303] Deutsch-polnische historische Kontroversen seit 1800 bis zur Gegenwart - WS 26/27 |
| Modultyp | |
| Modulanbieter | Fakultät für Geschichtswissenschaften, Fakultät für Geschichtswissenschaften, I. Historisches Institut |
| Inhalt | Teil 1: Deutsch-polnische historische Kontroversen seit 1800 bis zur Gegenwart (Seminar), Montag 10-12 Teil 2: Polnische und deutsch-polnische Geschichte und Kultur im Film (Übung), Montag 12-14 Inhaltliche Beschreibung Teil 1: Das Seminar widmet sich zentralen Streit- und Konfliktfeldern der deutsch-polnischen Geschichte vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Im Fokus stehen unterschiedliche historische Deutungen und Erinnerungskulturen zu Themen wie den Teilungen Polens, Nationalismus und Nationenbildung, den Weltkriegen, Flucht und Vertreibung, den Erfahrungen unter nationalsozialistischer und kommunistischer Herrschaft sowie der Entwicklung der deutsch-polnischen Beziehungen nach 1989. Anhand historischer Quellen und ausgewählter Forschungsliteratur werden konkurrierende Perspektiven analysiert und in ihren politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Kontexten diskutiert. Ziel des Seminars ist es, ein vertieftes Verständnis für die Entstehung, Bedeutung und Wirkung historischer Kontroversen im deutsch-polnischen Verhältnis zu entwickeln. Inhaltliche Beschreibung Teil 2: Die Übung beschäftigt sich mit der Darstellung polnischer sowie deutsch-polnischer Geschichte und Kultur im Medium Film. Anhand ausgewählter Spiel-, Dokumentar- und Fernsehfilme werden historische Ereignisse, gesellschaftliche Entwicklungen und kulturelle Erinnerungskulturen analysiert und diskutiert. Dabei stehen Fragen nach filmischen Geschichtsbildern, nationalen Narrativen, gegenseitigen Wahrnehmungen sowie den Beziehungen zwischen Deutschland und Polen im Mittelpunkt. Die Lehrveranstaltung vermittelt Grundlagen der historischen Filmanalyse und fördert die kritische Auseinandersetzung mit audiovisuellen Darstellungen historischer Themen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den/die jeweilige(n) Dozenten/Dozentin. Die Lehrveranstaltungen sind unter der Überschrift "Veranstaltungen" zu finden. |
| Lernziele | Die Studierenden erwerben vertiefte Kenntnisse der polnischen und deutsch-polnischen Geschichte vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart sowie ihrer kulturellen und medialen Repräsentationen. Sie lernen, historische Kontroversen, Erinnerungskulturen und nationale Narrative kritisch zu analysieren und unterschiedliche Perspektiven auf historische Ereignisse einzuordnen. Darüber hinaus entwickeln sie Kompetenzen im Umgang mit historischen Quellen, wissenschaftlicher Literatur und audiovisuellen Medien und stärken ihre Fähigkeit zur reflektierten Diskussion geschichts- und kulturwissenschaftlicher Fragestellungen. |