| Modulname | Berufsfeldpraktikum: Unterrichten im Zweiten Bildungsweg |
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| Gebiet | |
| Profil | Profil Freie Studien Profil Praxis Profil Lehramt Profil Wissensvermittlung |
| CPs | 5 CP |
| Campus | Hier geht es zum Vorlesungsverzeichnis |
| Voraussetzungen | Keine. Zulassungsvoraussetzung zum M.Ed.-Studium ist ein Berufsfeldpraktikum im Umfang von vier Wochen, was mit diesem Praktikum erfüllt wird. |
| Besonderheiten | TN-Plätze: 5 Termin der 1. Sitzung: wird rechtzeitig bekannt gegeben. Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt per Mail an manuel.mackasare@rub.de mit einem kurzen Motivationsschreiben und Lebenslauf. Zusammensetzung der Endnote: Es findet keine Prüfung statt und es wird keine Note vergeben. |
| Blockseminar | Ja |
| Vorkenntnisse | Keine. Zulassungsvoraussetzung zum M.Ed.-Studium ist ein Berufsfeldpraktikum im Umfang von vier Wochen, was mit diesem Praktikum erfüllt wird. |
| Veranstaltungszeit | |
| Dozenten | Jonas Hartmann |
| Arbeitsaufwand | Teil 1 - 1. Auftakt: ZBW = 4 Std. - 2. Pädagogik im ZBW = 4 Std. - 3. Unterrichten im ZBW = 8 Std. - Reflexionssitzungen = 8 Std. Teil 2 - Begleitung Sozialpädagogik = 38 Std. - Begleitung Unterricht = 76 Std. Sonstiges - Praktikumsbericht (max. 6 Seiten) = 12 Std. |
| Literatur | Bellenberg, Gabriele u.a.: Bildungsverläufe an Abendgymnasien und Kollegs (Zweiter Bildungsweg) (Working Paper Forschungsförderung 115), Düsseldorf 2019. Dinkelaker, Jörg/Hippel, Aiga von (Hrsg.): Erwachsenenbildung in Grundbegriffen, Stuttgart 2014. Faulstich, Peter u.a.: Lernwiderstand – Lernumgebung – Lernberatung. Empirische Fundierungen zum selbstgesteuerten Lernen, Bielefeld 2005. Käpplinger, Bernd/Reuter, Martin: Der Zweite Bildungsweg in den Bundesländern – Strukturen und Perspektiven, Gießen 2020. Käpplinger, Bernd: Der Zweite Bildungsweg als Teil der Erwachsenenbildung, in: Hessische Blätter für Volksbildung 59/3 (2009), S. 206–214. Reuter, Martin/Dietz, Caroline: Projekt Zweiter Bildungsweg. Basis schaffen für die Förderung von Bildungserfolg, 2025. Tippelt, Rudolf/Hippel, Aiga von (Hrsg.): Handbuch Erwachsenenbildung/Weiterbildung, Wiesbaden 2018. |
| Modulteil | [430030] Unterrichten im Zweiten Bildungsweg: Praktikum an der VHS Bochum - WS 26/27, [430029] Unterrichten im Zweiten Bildungsweg: Theorie in drei Themenblöcken - WS 26/27 |
| Modultyp | |
| Modulanbieter | Fakultät für Philologie, III. Germanistisches Institut |
| Inhalt | Teil 1: Unterrichten im Zweiten Bildungsweg: Theorie in drei Themenblöcken (Seminar): Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben, die Veranstaltungen finden in der Baarestraße 33, 44793 Bochum statt Teil 2: Unterrichten im Zweiten Bildungsweg: Praktikum an der VHS Bochum (Praktikum), Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben, die Veranstaltungen finden in der Baarestraße 33, 44793 Bochum statt Der Zweite Bildungsweg (ZBW) stellt eine Möglichkeit dar, Bildungsabschlüsse nach Absolvieren der Regelschulzeit zu erwerben. Die VHS Bochum besitzt dafür einen eigenen Fachbereich, der es pro Jahr etwa 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern (TN) ermöglicht, Abschlüsse bis zum Mittleren Schulabschluss (MSA, früher FOR) nachzuholen. Neben dem eigentlichen Unterricht spielt dabei zweierlei eine große Rolle: Berufsorientierung, um nahtlose Übergänge in das Erwerbsleben zu ermöglichen, und sozialpädagogische Begleitung, um prekäre Lebenslagen, in denen sich die jungen Erwachsenen oft befinden, überwinden zu helfen. Das Modul bietet einen ausführlichen Einblick in den ZBW: Die Schulabschlusskurse der VHS Bochum dauern ein Jahr, das von den Studierenden komplett begleitet wird. Teil 1 ist untergliedert in drei Theorieblöcke: 1. Als Auftakt werden der gesellschaftliche Hintergrund sowie die rechtlichen Grundlagen des ZBW im Allgemeinen besprochen, aber auch die Rahmenbedingungen vor Ort an der VHS Bochum erörtert (4 h). 2. Dann werden pädagogische Besonderheiten erörtert, die sich im Kontext der Erwachsenenbildung, aber auch gesellschaftlichen sowie demographischen Wandels ergeben (4 h). Der praktische Einblick vor Ort spielt hier bereits eine große Rolle. 3. Schließlich wird der Unterricht in seiner ganzen Dimension zum Thema, von den rechtlichen Vorgaben und namentlich den Curricula über didaktische Theorie bis hin zu Spezifika der Unterrichtspraxis – letzteres wiederum in enger Anbindung an den Arbeitsalltag an der VHS (8 h). Teil 2 bietet die Möglichkeit ausführlicher praktischer Einblicke und Mitwirkung. Ergänzend zu dem Themenblock 1.2 begleiten die Studierenden das sozialpädagogische Team und übernehmen in einem angemessenen Umfang sozialpädagogische Aufgaben, z.B. kleinere Moderationen. Als Komplement zu Themenblock 1.3 gibt es zunächst Hospitationen von Fachunterricht, und, darauf aufbauend und in Absprache mit den Lehrkräften, Möglichkeit zur Mitwirkung an der Unterrichtsvorbereitung und -gestaltung sowie die Möglichkeit zur Leitung kleinerer Lerngruppen. Im Zweiten Bildungsweg der VHS werden folgende Fächer unterrichtet: Deutsch, Englisch, Mathematik, Biologie, Gesellschaftslehre, (integriert Geschichte, Politik, Erdkunde), Arbeitslehre (Integriert Wirtschaft, Hauswirtschaft, Technik); ferner Informatik und Praktische Philosophie. Teil 1 und 2 werden nicht in strikter Chronologie nacheinander durchgeführt, sondern erfolgen ineinander verschränkt. Insbesondere werden die praktischen Anteile durch ausführliche Nachbesprechung und Reflexion begleitet. |
| Lernziele | Die Studierenden lernen den Zweiten Bildungsweg (ZBW) kennen und erwerben für das Lehramt erforderliche Kompetenzen. Dazu zählen - sachlich und fachlich korrekte sowie pädagogisch angemessene Unterrichtsplanung, - Unterstützung und Motivation von Lernenden, Befähigung zur Wissensanwendung, Anleitung zur Selbsttätigkeit, dabei Eingehen auf das Individuum, - Konfliktlösung. |