| Modulname | Schule als demokratischer Lernort - Antisemitismus- und Rassismuskritische Perspektiven für den Unterricht |
|---|---|
| Gebiet | |
| Profil | Profil Lehramt Profil Freie Studien Profil Wissensvermittlung |
| CPs | 5 CP |
| Campus | Hier geht es zum Vorlesungsverzeichnis |
| Voraussetzungen | B.A.-Studium mit lehramtsfähiger Fachkombination |
| Besonderheiten | Regelmäßig stattfindende Veranstaltung Dienstag, 8:30-10:00 Uhr Erste Sitzung: 13. Oktober 2026 Dozentin: Daliah Zora Hauch, Fakultät für Geschichtswissenschaft, Didaktik der Geschichte Anmeldung zum Modul: persönlich bsi zum 30.09.2026 via Mail an daliah.hauch@rub.de Bei der Anmeldung bitte angeben: Matrikelnummer Studienfächer Fachsemester Mailadresse |
| Blockseminar | Nein |
| Vorkenntnisse | |
| Veranstaltungszeit | |
| Dozenten | |
| Arbeitsaufwand | Teil 1: Teilnahme am Planspiel 2 CP Teil 2: Regelmäßige aktive Teilnahme am Seminar 2 CP Abschlussleistung: 1 CP |
| Literatur | Wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben. |
| Modulteil | [370020] Schule als demokratischer Lernort Antisemitismus- und Rassismuskritische Perspektiven für den Unterricht - WS 26/27 |
| Modultyp | |
| Modulanbieter | Professional School of Education |
| Inhalt | Demokratiebildung gehört zu den zentralen Aufgaben von Schule. Lehrkräfte tragen dazu bei, demokratische Werte, gesellschaftliche Teilhabe und den respektvollen Umgang mit Vielfalt zu fördern. Im Seminar erwerben die Studierenden grundlegende Kenntnisse zu Konzepten, Zielen und Herausforderungen demokratischer Bildung und setzen sich mit deren Bedeutung für die schulische Praxis auseinander. Das Seminar ist in zwei Teile gegliedert. In Teil 1 nehmen die Studierenden an einem Planspiel teil, das dazu dient, erste Irritationen, Fragen und Reflexionsanlässe zu erzeugen. Die dabei gewonnenen Erfahrungen bilden den Ausgangspunkt für die weitere Auseinandersetzung im Seminar. In Teil 2 werden die im Planspiel aufgeworfenen Fragen und Themen vertieft. Die Studierenden erwerben grundlegende Kenntnisse zu Konzepten, Zielen und Herausforderungen demokratischer Bildung und setzen sich mit deren Bedeutung für die schulische Praxis auseinander. Darüber hinaus befassen sie sich mit zwei konkreten Herausforderungen für die demokratische Bildung: Antisemitismus und Rassismus. Im Mittelpunkt stehen dabei die Auseinandersetzung mit historischem und gegenwärtigem Antisemitismus, die Vielfalt jüdischen Lebens sowie die Erfahrungen und Perspektiven von Menschen, die von Rassismus betroffen sind. Zudem werden antisemitismus- sowie rassismuskritische Perspektiven auf Schule und Unterricht diskutiert. Anhand von Praxisbeispielen reflektieren die Studierenden, wie sie als zukünftige Lehrkräfte demokratische Schulkulturen stärken, Diskriminierung erkennen und angemessen auf Ausgrenzung und Vorurteile reagieren können. |
| Lernziele | Die Studierenden erwerben Kompetenzen in den Bereichen: Selbstreflexion Wissen über Antisemitismus, seine Geschichte sowie heutige Auswirkungen und Erscheinungsformen Wissen über Rassismus, seine Geschichte sowie heutige Auswirkungen und Erscheinungsformen Grundlagen der Demokratiebildung und diskriminierungssensiblen Pädagogik |