| Modulname | Urban Futures Lab Bochum |
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| Gebiet | |
| Profil | Profil Praxis Profil Freie Studien Profil Wissensvermittlung Profil Zukunft |
| CPs | 5 CP |
| Campus | Hier geht es zum Vorlesungsverzeichnis |
| Voraussetzungen | Es gibt keine spezifischen Voraussetzungen. Das Modul ist fachoffen für BA-Studierende und MA-Studierende. |
| Besonderheiten | TN-Plätze: 16-20 TN Termin der 1. Sitzung: Mittwoch, 14.10.2026, 14:00–16:00 Uhr Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt über eCampus auf der Modulebene. Zusammensetzung der Endnote: Die Prüfung besteht aus der Präsentation der Arbeitsergebnisse der Gruppe und der individuellen Reflexion. Gruppenleistung (70 %) Die Gruppenleistung wird auf Grundlage der Entwicklung, Dokumentation und Präsentation der im Seminar erarbeiteten Zukunftsszenarien bewertet. Bewertet werden insbesondere die Anwendung der Szenariomethodik, die Konsistenz der entwickelten Szenarien, die analytische Herleitung sowie die adressatengerechte Aufbereitung der Ergebnisse. Bestandteil der Gruppenleistung ist zudem die kreative Ausarbeitung der Szenarien bzw. Szenariowelten. Die konkrete Form kann von den Studierenden frei gewählt werden (z. B. visuell, narrativ, multimedial oder in vergleichbaren Formaten). Einzelleistung (30 %) Die Einzelleistung wird auf Grundlage einer individuellen Prozess- und Reflexionsdokumentation bewertet. Diese wird semesterbegleitend erstellt und dokumentiert die von den Studierenden übernommenen Aufgaben, Beiträge und Arbeitsschritte im Projektverlauf. Darüber hinaus reflektieren die Studierenden ihren Beitrag zur Gruppenarbeit, die Anwendung der Methoden sowie die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse. Prüfungstermin: Der Prüfungstermin wird rechtzeitig bekannt gegeben. |
| Blockseminar | Ja |
| Vorkenntnisse | Es gibt keine spezifischen Voraussetzungen. Das Modul ist fachoffen für BA-Studierende und MA-Studierende. |
| Veranstaltungszeit | |
| Dozenten | Jan-Hendrik Kamlage |
| Arbeitsaufwand | Wöchentlicher Rhythmus: 2 SWS mit Input-, Arbeits- und Feedbackphasen sowie drei ergänzende Blocktermine. Das Modul umfasst insgesamt 150 Arbeitsstunden. Diese verteilen sich auf regelmäßige Seminarteilnahme, Blockveranstaltungen und Abschlusspräsentationen sowie projektbezogene betreute Eigenarbeit einschließlich Literaturstudium, Gruppenarbeit, Szenarioentwicklung und Reflexionsdokumentation. Der Charakter des Moduls ist partizipativ, daher ist die Anwesenheit der Studierenden verpflichtend (75% der Veranstaltung beruhen auf Anwesenheit). |
| Literatur | Kosow, H.; Gaßner, R. (2008): Methoden der Zukunfts- und Szenarioanalyse. Überblick, Bewertung und Auswahlkriterien. Berlin: Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT). Pillkahn, U. (2007): Trends und Szenarien als Werkzeuge zur Strategieentwicklung. Wie Sie die unternehmerische und gesellschaftliche Zukunft planen und gestalten. Erlangen: Publicis Corporate Publishing. Grunwald, A. (2012): Technikzukünfte als Medium von Zukunftsdebatten und Technikgestaltung. Karlsruhe: KIT Scientific Publishing. Spiegel, P.; Pechstein, A.; Ternès von Hattburg, A.; Grüneberg, A. (Hrsg.) (2021): Future Skills. 30 zukunftsentscheidende Kompetenzen und wie wir sie lernen können. München: Vahlen. Rampelt, F.; Matthes, W.; Hannken-Illjes, K.; Sandmeir, A. et al. (2025): Future Skills 2030. Ein aktualisiertes Framework für Zukunftskompetenzen. Berlin: Stifterverband. |
| Modulteil | [430024] Urban Futures Lab Bochum - WS 26/27 |
| Modultyp | |
| Modulanbieter | Fakultät für Wirtschaftswissenschaft, Centrum für Umwelt, Ressourcen und Energie |
| Inhalt | Teil 1: Urban Futures Lab Bochum, Seminar: mittwochs 14-16 Uhr + Blocktermine am 18.11.2026 und 20.01.2027 jeweils von 14-18 Uhr, Raumangabe folgt zeitnah Teil 2: Urban Futures Lab Bochum, betreute Eigenarbeitszeit Teil 3: Urban Futures Lab Bochum, Abschlusspräsentationen: Mittwoch, 27.01.2027 + Mittwoch, 03.02.2027, genaue Uhrzeit und Raumangabe folgt rechtzeitig Das Modul widmet sich aktuellen Herausforderungen der Stadt Bochum und untersucht, wie KI-gestützte Nachhaltigkeitsservices künftig effektiv, verantwortungsvoll und nutzer*innenorientiert gestaltet werden können. Am Beispiel „KI und Serviceinnovation in der Stadtverwaltung“ bearbeiten die Teilnehmenden in enger Kooperation mit der Klimaschutzstelle sowie der Digitalisierungsstelle der Stadt Bochum aktuelle Fragestellungen im Kontext der nachhaltigen Stadtentwicklung unter Berücksichtigung der spezifischen Problemstrukturen, Entscheidungslogiken und institutionellen Rahmenbedingungen kommunaler Verwaltung. Das Seminar ist als forschungsorientiertes Lehrformat konzipiert und verbindet wissenschaftliche Analyse mit praxisbezogener Zukunftsgestaltung. Die Teilnehmenden setzen sich mit kommunalen Problem- und Entscheidungslogiken sowie den Chancen, Grenzen und gesellschaftlichen Implikationen technologischer Innovationen im Kontext nachhaltiger Stadtentwicklung auseinander. Methodisch kombiniert das Modul drei aufeinander aufbauende Ansätze: Das Re- Imaginatorium eröffnet als kreativer Denkraum die Entwicklung und Reflexion normativer Zukunftsbilder. Darauf aufbauend wenden die Teilnehmenden Methoden der qualitativen Szenarioplanung in einer Eigenarbeitsphase an, indem sie Schlüsselfaktoren identifizieren, strukturieren und in einem morphologischen Kasten zusammenführen, um konsistente Zukunftsszenarien zu entwickeln. In einem weiteren Schritt werden diese Szenarien in narrative, visuelle oder audiovisuelle Szenariowelten übersetzt, um wissenschaftliche Erkenntnisse für unterschiedliche Zielgruppen kommunizierbar zu machen. Die Studierenden erhalten während der Eigenarbeitsphase eine engmaschige Betreuung durch den Dozierenden in Form von Sprechstundenterminen, in denen Sie Hilfestellungen und Feedback vor der Präsentation der Ergebnisse bei den Abschlusspräsentationen erhalten. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz als Werkzeug zur Exploration, Strukturierung und Visualisierung ist möglich und wird hinsichtlich seiner Potenziale, Grenzen und möglichen Verzerrungen kritisch reflektiert sowie transparent dokumentiert. |
| Lernziele | Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, • urbane Zukunftsherausforderungen im Kontext nachhaltiger Stadtentwicklung zu beschreiben und grundlegende Einflussfaktoren sowie Zusammenhänge zu erkennen und einzuordnen, • unterschiedliche Zukunftsvorstellungen und normative Annahmen zu unterscheiden und deren Bedeutung für die Entwicklung von Zukunftsbildern zu reflektieren,• grundlegende Methoden der Szenarioplanung anzuwenden, indem sie zentrale Einflussfaktoren identifizieren und daraus einfache, plausible Zukunftsszenarien entwickeln, • gemeinsam Forschungsfragen zu praxisbezogenen städtischen Zukunftsthemen zu formulieren und grundlegende Ansätze zu ihrer Bearbeitung zu skizzieren, • Ergebnisse aus Gruppenarbeiten adressat*innengerecht aufzubereiten und zu präsentieren sowie den Einsatz digitaler Werkzeuge (inkl. KI) reflektiert zu beschreiben und kritisch einzuordnen. Das Modul fördert insbesondere Kompetenzen des Forschenden Lernens sowie zentrale Future Skills wie Zukunftsdenken, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Reflexionsfähigkeit und die Gestaltung gesellschaftlicher Transformationsprozesse unter Bedingungen von Unsicherheit. |