Modul: Berufsfeldpraktikum: DaZ-Förderung in außerschulischen Bildungssettings

Modulname Berufsfeldpraktikum: DaZ-Förderung in außerschulischen Bildungssettings
Gebiet
Profil Profil Praxis Profil Lehramt Profil Freie Studien Profil Wissensvermittlung
CPs 5 CP
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Voraussetzungen Studierende sollten bereits grundlegende Kenntnisse über Sprachförderung, Sprachbildung und sprachliche Teilfertigkeiten haben. Dazu sollten sie die Veranstaltungen des DSSZ-Moduls erfolgreich abgeschlossen haben. Darüber hinaus sollten Studierende Folgendes mitbringen: gute Deutschkenntnisse, Freude an der Arbeit mit zugewanderten Personen bzw. Personen mit Migrationsgeschichte, Eigenständigkeit, Einsatzbereitschaft, Flexibilität, Verantwortungsbewusstsein, Verlässlichkeit, Offenheit, Interesse an interkultureller Kommunikation und interkultureller Arbeit, freundliche und wertschätzende Umgangsformen, Team- und Kritikfähigkeit, psychische Belastbarkeit.
Besonderheiten Eine digitale Einführung wird vom Arbeitsbereich Sprachbildung und Mehrsprachigkeit unmittelbar nach der Zuteilung zur (selbstständigen) Bearbeitung via Moodle zur Verfügung gestellt. Die Termine für die IFAK-Einführung sind mit Christine Linster (IFAK e.V.) nach der Zulassungsbestätigung abzustimmen. Auch die Termine zum Absolvieren der Praxisphase sind mit Christine Linster (IFAK e.V.) nach der Zulassung abzustimmen. Eine flexible Ausgestaltung ist möglich. Das Abschlussgespräch findet nach der Praxisphase und dem Einreichen des Portfolios statt. Der Termin dafür ist individuell mit Christine Linster von IFAK e.V. abzustimmen. Ihr Bewerbungsschreiben (Anschreiben, Lebenslauf und Studienbescheinigung als eine PDF-Datei, Word-Dateien werden nicht akzeptiert!) schicken Sie bitte ab sofort bis zum 25.01.2026 per E-Mail an: Cristina Schalk: sprachbildung@rub.de , Mihail Sotkov: mihail.sotkov@rub.de (Organisation), Christine Linster: linster@ifak-sozial.de (Vertreterin des Vereins IFAK e.V.) Praktikumsort : IFAK e.V.: Alleestraße 24 in 44793 Bochum sowie weitere Standorte im Bochumer Stadtgebiet
Blockseminar Nein
Vorkenntnisse Studierende sollten bereits grundlegende Kenntnisse über Sprachförderung, Sprachbildung und sprachliche Teilfertigkeiten haben. Dazu sollten sie die Veranstaltungen des DSSZ-Moduls erfolgreich abgeschlossen haben. Darüber hinaus sollten Studierende Folgendes mitbringen: gute Deutschkenntnisse, Freude an der Arbeit mit zugewanderten Personen bzw. Personen mit Migrationsgeschichte, Eigenständigkeit, Einsatzbereitschaft, Flexibilität, Verantwortungsbewusstsein, Verlässlichkeit, Offenheit, Interesse an interkultureller Kommunikation und interkultureller Arbeit, freundliche und wertschätzende Umgangsformen, Team- und Kritikfähigkeit, psychische Belastbarkeit.
Veranstaltungszeit
Dozenten Mihail Sotkov
Arbeitsaufwand Das Modul wird unbenotet abgeschlossen. Voraussetzungen für das Bestehen des Moduls sind: die regelmäßige und aktive Teilnahme an der Einführung und Vorbereitung, das erfolgreiche Absolvieren der Praxisphase in vollem Umfang, die fristgerechte Abgabe eines Portfolios, die Teilnahme an einem Abschlussgespräch.
Literatur Es wird mit bedarfs- und bedürfnisgerechten Materialien gearbeitet. Die Literatur wird via Moodle bereitgestellt. Die Materialien werden in Abstimmung mit Christine Linster von IFAK zur Verfügung gestellt. Literatur: Baier-Klenkert, Andreea (2021): Sprachaneignung bei Geflüchteten. Individuelle und institutionelle Einflussfaktoren sowie die Wirkung von integrationspolitischen Maßnahmen . Wiesbaden: Springer VS. BAMF (Hrsg.) (2015): Konzept für einen bundesweiten Integrationskurs . Verfügbar unter: https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Integration/Integrationskurse/Kurstraeger/KonzepteLeitfaeden/konz-f-bundesw-integrationskurs.html . Bundeswirtschaftsministerium (2019 ): Darstellung der Maßnahmen der Bundesregierung zur Sprachförderung und Integration . Verfügbar unter: https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Downloads/C-D/darstellung-der-massnahmen-der-bundesregierung-fuer-die-sprachfoerderung-und-integration-von-fluechtlingen.pdf?__blob=publicationFile&ampv=6%20 [18.06.2026] Europarat (Hrsg.) (2001): Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen: lernen, lehren, beurteilen . Berlin, München: Langenscheidt.
Modulteil [050588] Daz-Förderung in außerschulischen Bildungssettings: Berufsfeldpraktikum - WS 26/27, [050587] DaZ-Förderung in außerschulischen Bildungssettings: Begleitseminar - WS 26/27
Modultyp
Modulanbieter Fakultät für Philologie, III. Germanistisches Institut
Inhalt Teil 1: Berufsfeldpraktikum: DaZ-Förderung in außerschulischen Bildungssettings: Auftaktveranstaltung: Termin: Die Terminabsprache erfolgt individuell. Teil 2: Berufsfeldpraktikum: DaZ-Förderung in außerschulischen Bildungssettings: Praktikumsphase, Zeitraum: Die Terminabsprache erfolgt individuell. Teil 3: Berufsfeldpraktikum: DaZ-Förderung in außerschulischen Bildungssettings: Abschlussveranstaltung, Termin: Die Terminabsprache erfolgt individuell. Das Berufsfeldpraktikum DaF-/DaZ-Förderung in außerschulischen Bildungssettings bietet Lehramtsstudierenden die Möglichkeit, praktische Erfahrungen im Bereich der sprachlichen Bildung und Förderung von Personen mit Deutsch als Zweitsprache zu sammeln. Dabei handelt es sich um erwachsene Lerner:innen. Das Praktikum wird in Kooperation mit dem Verein IFAK e.V. durchgeführt. Die IFAK e.V. ist eine gemeinnützige Selbstorganisation von zugewanderten und einheimischen Personen. Der Verein ist Träger zahlreicher Einrichtungen, Projekte und Maßnahmen im Bereich der interkulturellen Kinder- und Jugendhilfe sowie der Migrationssozialarbeit in verschiedenen Bochumer Stadtteilen. Die IFAK e.V. ist Mitglied im Paritätischen NRW und seit 1975 staatlich anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Das Bildungswerk stellt als zugelassener Integrationskursträger insbesondere auf dem Gebiet der Sprachförderung einen Teil der Integrations- und Sprachfördermaßnahmen in der Bochumer Kommune. Nach einer vorbereitenden Einführung (Teil 1 des Moduls) werden die Studierenden in Abstimmung mit Christine Linster (IFAK e.V.) unterschiedlichen Praxisfeldern der IFAK zugeordnet. Die Tätigkeiten können flexibel gestaltet werden und umfassen insbesondere die Begleitung von Lernenden im Rahmen von Tandem- und Gruppenangeboten, die Unterstützung bei Sprachfördermaßnahmen, die Begleitung von Unterrichtseinheiten sowie die Vor- und Nachbereitung von Materialien. Die Studierenden hospitieren in bestehenden Angeboten, unterstützen pädagogische Fachkräfte und gewinnen Einblicke in die Planung, Durchführung und Reflexion von Sprachbildungs- bzw. -förderarbeit in außerschulischen Bildungssettings. Im Rahmen der Praxisphase gibt es Reflexions- und Austauschgelegenheiten. Die Studierenden werden individuell betreut. Die Praxisphase (Teil 2 des Moduls) wird gerahmt von einer Auftakt- sowie einer Abschlussveranstaltung (Teil 1 und Teil 3 des Moduls) (digitale Einführung (Arbeitsbereich Sprachbildung und Mehrsprachigkeit) und IFAK-Einführung (Christine Linster, IFAK e.V.), Abschlussgespräch (ebenfalls Christine Linster, IFAK e.V.)). Die Studierenden dokumentieren ihre Erfahrungen und Arbeitsergebnisse in einem Portfolio und reflektieren ihre professionelle Entwicklung im Bereich Sprachbildung und Deutsch als Fremd- und Zweitsprache.
Lernziele Die Studierenden erwerben Kenntnisse über Sprachbildung und Sprachförderung in authentischen mehrsprachigen und migrationsgeprägten Kontexten, sammeln praktische Erfahrungen im Umgang mit Erwachsenen, mit Deutsch als Fremd- bzw. Zweitsprache, entwickeln Kompetenzen in der Beobachtung, Begleitung und Unterstützung sprachlicher (und fachlicher) Lernprozesse, vertiefen ihr Wissen über sprachsensible Bildungsarbeit in außerschulischen Einrichtungen, erhalten Einblicke in die Arbeitsweisen, Aufgabenfelder und institutionellen Rahmenbedingungen eines Trägers der interkulturellen Kinder- und Jugendhilfe sowie Migrationssozialarbeit, reflektieren die Rolle von Sprache als Voraussetzung gesellschaftlicher Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit, stärken ihre Kommunikations-, Kooperations- und Reflexionsfähigkeit, entwickeln Perspektiven für ihr späteres berufliches Handeln im schulischen und außerschulischen Bereich der Sprachbildung und -förderung, übertragen im Studium erworbene Kenntnisse zu Sprachbildung und Deutsch als Fremd- und Zweitsprache auf authentische Praxissituationen, reflektieren ihre professionelle Rolle im Umgang mit sprachlicher und kultureller Heterogenität, erweitern ihre Handlungskompetenzen für die Förderung mehrsprachiger Lerner:innen.