Modul: Let´s Move (10 CP)

Modulname Let´s Move (10 CP)
Gebiet Gebiet 2
Profil Profil Praxis Profil Freie Studien
CPs 10 CP
Campus Hier geht es zum Vorlesungsverzeichnis
Voraussetzungen Es ist nur eine Teilnahme für beide Teile (Seminar und theaterpraktische Übung) möglich. Das Modul eignet sich für alle Studierende in jedem Studienjahr der Bachelor-Phase ohne Vorkenntnisse. Vorausgesetzt sie lassen sich aktiv mental und körperlich auf die praktische Arbeit ein und nehmen an der Abschlusspräsentation teil. Für die theaterpraktische Übung sind eine solide Grundkondition, körperliche Fitness und Teamfähigkeit von Vorteil. Im Teil 3 und 4 werden durch das Rollenstudium schauspielerische Präsentationstechniken geübt. Die Teilnehmenden werden sich als Teil des Ensembles und der Inszenierung in den Beziehungen Inhalt - Akteur – Ensemble – Publikum verstehen. Maximale Fehlzeiten: Zwei Sitzungen
Besonderheiten Teilnehmerplätze: 4 für den Optionalbereich Termin der 1. Sitzung: 21.10.2026, MZ 1/01 Prüfungstermin: Abschlusspräsentation im Theatersaal 3.2.2027, 18-20 Uhr Anmeldung: Bitte melden Sie sich in Campus über das Modul an. Suchen Sie über die Suchfunktion in CampusOffice im Wintersemester 2026/27 nach dem Modultitel. Anwesenheit in der ersten Sitzung ist unbedingt erforderlich für die Kursteilnahme. Bei unentschuldigtem Fehlen bzw. unentschuldigter Verspätung verfällt ggf. der Teilnehmer(innen)platz. Studierende, die ein ähnliches Modul aus vorhergehenden Semestern besuchten, können keine CP für den Optionalbereich erwerben! Bitte wenden Sie sich ggf. vor dem Modulbesuch an die zuständige Bereichsleiterin Frau Freymeyer, um zu klären ob für Sie die Voraussetzungen zum CP Erwerb gegeben sind. Dozentin: Karin Freymeyer Ruhr-Universität Bochum Musisches Zentrum Bereich Theater MZ 0/11 Universitätsstraße 150 44780 Bochum Fon: +49(0)234-32-22836 email: mz-theater@rub.de Prüfung und Zusammensetzung der Modulnote: Schriftliche Abgaben, mündliche Teilnahme, aktive Mitarbeit in allen Gruppenprozessen und der Präsenzübungen sowie der Abschlusspräsentation.
Blockseminar Nein
Vorkenntnisse
Veranstaltungszeit Mittwoch 10:15 - 11:45, Mittwoch 12:15 - 13:45, Mittwoch 18:00 - 20:00
Dozenten Karin Freymeyer
Arbeitsaufwand Textarbeit und –darstellung, aktive Diskussionsteilnahme, Recherche, Reflektion, Anwesenheit und aktive Mitarbeit Erarbeiten eines eigenen Auftrittes für die Abschlussveranstaltung.
Literatur Literaturbekanntgabe in der ersten Sitzung, u.a. mit: Basiswissen Tanz, hg. Ulla Ellermann, Maike Tietjens, Flora Thielbörger, Bielefeld 2024 Der poetische Körper, Eine Lehre vom Theaterschaffen, Jacques Lecoq, Berlin 1997 Imagination und Theater, Die Schauspielmethoden von Michael Tschechow, Ingrid Hentschel, Berlin 2022
Modulteil [230041] Let’s Move (Seminar) - WS 26/27, [230042] Let’s Move (Theaterpraktische Übung) - WS 26/27
Modultyp
Modulanbieter Zentrale Betriebseinheiten, Musisches Zentrum, Fakultät für Philologie, XI. Institut für Theaterwissenschaft
Inhalt Die Teile 1 und 2 können nicht getrennt belegt werden, sondern nur zusammen. Teil 1: Let’s Move (Seminar), Mi, 10.15 – 11:45 Uhr, MZ 1/01 Teil 2: Let’s Move (theaterpraktische Übung), Mi, 12.15 – 13:45 Uhr, Anwesenheitszeit MZ 1/01 Zusätzlich: Abschlusspräsentation am 03.02.27, 18.00-20.00 Uhr Teil 3: Schauspiel in einem Studierenden-Ensemble (Schauspielübung), WiSe 2026/27, Termine werden in den Semesterferien angegeben. Voraussichtlich Mo, Di, Mi oder Do, jeweils von 16.00 bis 18.00 Uhr. Teil 3 muss mit dem Wintersemester 2027/28 abgeschlossen sein. Teil 4: Schauspiel in einem Studierenden-Ensemble (Schauspielübung), SoSe 2027, Termine werden in den Semesterferien angegeben. Voraussichtlich Mo, Di, Mi oder Do, jeweils von 16.00 bis 18.00 Uhr. Teil 4 muss mit dem Wintersemester 2027/28 abgeschlossen sein. Teil 1: Zwei Fragen werden im Seminar gestellt: Wie bewege ich mich und was mich bewegt? Mit Texten zur Analyse von Bewegungen der Schauspielpädagogen Jacques Lecoq und Michael Tschechow nähern wir uns einem Verständnis von Köperbildung und -bewegung. Auch wissenschaftlich fundierte Bewegungslehre, die Imagination und anatomisches Wissen nutzt, hilft, um Haltung, Beweglichkeit und Koordination besser verstehen zu können. Körperliche Empfindungen beeinflussen unsere Wahrnehmung und unser Denken, was in künstlerischen Prozessen eindrucksvoll nachvollziehbar ist. Schließlich beschrieb auch Pina Bausch, den Kern ihrer erfolgreichen Choreografien, mit: „Mich interessiert nicht, wie die Menschen sich bewegen, sondern was sie bewegt.“ Teil 2: Der Körper steht im Mittelpunkt der theaterpraktischen Übungen. Dieser wird in diesem Seminar zum alleinigen Ausdrucksmittel für Gedanken und Situationen. Übungen zu Bewusstsein für Köper und Bewegung, Präsenz, körperliche Verwandlungsfähigkeit werden vorgestellt. Auch mit physiologischen Grundlagen zu Raum, Zeit, Dynamik und Schwerkraft wird experimentiert. Die persönliche physische Arbeit wird Ausgangsmaterial für eine performative Collage. In der Abschlusspräsentation können individuelle un/oder gemeinsame Szenen erarbeitet werden. Teil 3 und 4: Der Bereich Theater im Musischen Zentrum bietet jedes Semester mehrere Studierenden-Ensembles an, die dann gemeinsam eine Aufführung gestalten. Pro Ensemble nehmen dann ca. sechs Studierende teil. Jede und jeder gestaltet dann individuell und aktiv eine Schauspielrolle. Meistens werden noch zusätzliche Probentermine notwendig, die abends oder am Wochenende stattfinden. Die Teilnahme an den allen Ensembleproben und den Aufführungen ist Voraussetzung für den Erhalt der CPs. Anmeldung per Mail über mz-theater@rub.de. Studierende, die ein ähnliches Modul aus vorhergehenden Semestern besuchten, können keine CP für den Optionalbereich erwerben! Bitte wenden Sie sich ggf. vor dem Modulbesuch an die zuständige Bereichsleiterin Frau Freymeyer, um zu klären ob für Sie die Voraussetzungen zum CP-Erwerb gegeben sind.
Lernziele Im theoretischen Teil 1 wird anhand von Texten der Theater- und Tanzwissenschaft, Schauspielpädagogik und Bewegungslehre das Köperbewusstsein und -bewegung vorgestellt und diskutiert. Im Teil 2 erforschen die Teilnehmenden ihr körpersprachliches Potential. Vor allem körperliche Ausdrucks-, Bewegungs-. Präsentations- und Kommunikationsmittel sowie und Teamkompetenzen werden geübt. Fantasie, Flexibilität, Wahrnehmung, Spontanität, Achtsamkeit und körperliches Training werden gefordert.